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    Wasserlosen

    Bürgermeister Gößmann blickt zufrieden auf 2019 zurück

    Die letzte Wasserlöser Ratssitzung des Jahres stand ganz im Zeichen des Rückblicks von Bürgermeister Anton Gößmann: Die Haushaltsplanungen hätten sich sehr günstig entwickelt, vor allem weil sich der Ausbau der Ortsdurchfahrt Rütschenhausen mit den erforderlichen Kanal- und Wasserleitungsbauten auf das kommende Jahr verschoben habe.

    Dies bedeute jedoch, dass 2020 dafür erhebliche finanzielle Mittel gebunden seien. Von den voraussichtlichen Kosten in Höhe von 1,3 Millionen Euro werde der Gemeindeanteil etwa 800 000 Euro betragen.

    Rathaus, Kindergarten und alte Schule fertig saniert

    Mit Bildern unterlegte er wichtige Investitionen in 2019: Fertigstellung der Sanierung des Rathauses, des Kindergartens Greßthal, der alten Schule mit Straßenbau am Raiffeisenplatz in Wasserlosen sowie der Wasserhochbehälter in Greßthal und Vasbühl. Da der Brebersdörfer Hochbehälter nicht mehr saniert werden könne, sei der Bau eines Druckwasserwerks für Brebersdorf, Kaisten und Rütschenhausen geplant.

    Die gemeindliche Bauhofhalle wurde errichtet, ein neuer Traktor vor allem für Waldarbeiten sowie ein Fahrzeug für die Schwemmelsbacher Wehr angeschafft. Erfreulicherweise konnten die Kreisstraße von Greßthal nach Obbach eingeweiht und mehrere Ortsstraßen saniert werden. Gut angelaufen seien die Veranstaltungen hinsichtlich der Waldflurbereinigung für Greßthal und Wasserlosen, die sich sicher noch über mehrere Jahre hinziehen werde.

    Lob und Anerkennung sprach der Gemeindechef den Verantwortlichen und Helfern aus, die sich bei Ferienspaßaktionen, in der Jugend- und Seniorenarbeit sowie in der Nachbarschaftshilfe engagiert haben. Seinen Dank sprach er auch den Akteuren aus, die Wasserlosen in der ARD-Sendung "Immer wieder sonntags" vertreten und so deutschlandweit bekannt gemacht hätten. Die weitere Entwicklung der Allianz "Oberes Werntal" sieht er positiv, zumal die staatliche Förderung des Regionalmanagements sowie der Öko-Modellregion zugesagt worden sei.

    Hochwasserschutz und Baumsterben

    Weniger erfreulich seien die Hochwasserschäden besonders in Burghausen, Wülfershausen und Wasserlosen gewesen, die Investitionen in den Hochwasserschutz erforderlich machen würden. Auch Hitze, Trockenheit und Schädlingsbefall hätten dazu geführt, dass im Raum Brebersdorf etwa 30 stattliche Buchen, abgestorben seien.

    Für das kommende Jahr würden vor allem noch Planungen für Baugebiete in Brebersdorf, Burghausen und Greßthal, für das Wasserschutzgebiet des Kaistener Wasserbeschaffungsverbandes, den Breitbandausbau sowie der Neugestaltung des Greßthaler Friedhofes vorangebracht.

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