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    Kreis Schweinfurt

    Bürgermeisterkandidaten sind nun komplett

    48 Personen bewerben sich am 15. März um die Bürgermeisterposten im Landkreis Schweinfurt. Eine von ihnen schaffte nach 24 Jahren ein Comeback auf dem Wahlzettel.
    Die 24 Bürgermeisterwahlen im Landkreis Schweinfurt können kommen: Alle Kandidaten stehen mittlerweile fest. Foto: Ralf Lienert

    Alle Bewerbungs- und Nachfristen sind abgelaufen: 48 Kandidaten bewerben sich am 15. März um 24 Chefsessel in den Rathäusern des Landkreises. Damit sind es fast genauso viele Kandidaten wie beim Votum vor sechs Jahren: Damals waren es 47. Die Zahl der weiblichen Konkurrenz hat sich leicht erhöht: Neun Frauen wollen Bürgermeisterin werden. 2014 sind acht in die Wahl gezogen, fünf haben sich damals durchgesetzt.

    Dingolshausen wird eine Frau regieren

    In jedem Fall wird Dingolshausen eine Frau an der Spitze bekommen. Nachdem Lothar Zachmann auf den Bürgermeisterposten verzichtet hat, um stattdessen Landrat werden zu wollen, gibt es mit der CSU-Kreisrätin Nicole Weissenseel-Brendler und Carolin Gutbrod zwei Bewerberinnen. Auch Schwanfeld bekommt aller Wahrscheinlichkeit nach eine Bürgermeisterin in der Nachfolge von Richard Köth: Lisa Krein ist die einzige Kandidatin. In acht weiteren Gemeinden werden sich die Bürger in jedem Fall an ein neues Gesicht an der Spitze der Kommune gewöhnen müssen, denn die bisherigen Amtsinhaber treten zur Wahl nicht mehr an. Zu ihnen zählt auch Arthur Arnold (Euerbach), der mit 24 Jahren der dienstälteste Bürgermeister im Landkreis Schweinfurt ist.

    Manchmal wird es sehr knapp

    Gewählt ist, wer die absolute Mehrheit der gültigen Stimmen erreicht. Da kann es manchmal sehr knapp zugehen: 2014 hatte Röthleins Rathauschef Albrecht Hofmann gerade einmal zwei Stimmen mehr als notwendig. Stefan Rottmann (Schonungen) kam 2012 mit drei Stimmen Vorsprung ins Ziel.

    14 amtierende Rathauschefs gehen erneut ins Rennen. Mit dabei sind aber auch Personen, die in der Vergangenheit kein Wahlglück hatten: Peter Gehring versucht in Röthlein nun im dritten Anlauf hintereinander, die Mehrheit der Wähler von sich zu überzeugen. Thomas Hemmerich (Geldersheim), Stefan Lutz (Gochsheim), Thomas Wohlfahrt (Niederwerrn), Alfons Hespelein (Oberschwarzach) und Ingo Göllner (Üchtelhausen) starten nach 2014 den zweiten Versuch. Thomas Pfisters Kandidatenhistorie dagegen liegt viel weiter zurück: Er stand schon 1996 in Üchtelhausen zur Abstimmung. Damals schaffte er es in die Stichwahl, scheiterte aber an Klaus Katzenberger (Wählergemeinschaft Zell).

    Stichwahlen am 29. März

    Die größte Auswahl haben die Wähler in Üchtelhausen und Röthlein. Dort ringen jeweils vier Kandidaten um die Nachfolge von Birgit Göbhardt bzw. Albrecht Hofmann. In drei Gemeinden treten drei Bewerber an, so dass maximal fünf Stichwahlen mit jeweils den beiden bestplatzierten Kandidaten zu erwarten sind. Sie finden am 29. März statt.

    In fünf Kommunen werden am 15. März neben Landrat und Kreistag nur die Gemeinderäte gewählt. Die Amtszeiten der Bürgermeister liegen außerhalb des Kommunalwahlturnusses. Die nächste Bürgermeisterwahl aus dieser Reihe findet 2022 in Grettstadt statt.

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