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    Sennfeld

    "Chorwürmchen" der Grund- und Mittelschule begeisterten

    Viel Beifall erhielten die "Chorwürmchen" der Grund- und Mittelschule Sennfeld für die Aufführung des Kindermusicals "Geschöpf der Nacht".  Foto: Klemens Vogel

    Mit stürmischem Beifall belohnten die Zuschauer die "Chorwürmchen" der Grund- und Mittelschule für ihre gelungene Aufführung des Kindermusicals "Geschöpf der Nacht" aus der Feder von Andreas Schmittberger. Im Rahmen der Sennfelder Kulturtage oblag die musikalische Leitung Anette Kohler-Ebner, die seit Beginn des Schuljahres 2018/19 das Musical einstudiert hat.

    Auf die Zuschauer wartete in der abgedunkelten Aula der Grund- und Mittelschule eine bunte Sommerblumenwiese, die vom strahlenden Sonnenlicht überflutet wurde. Hier wohnen die Schnecke Schleimer, die Ameise Giovanni und die Biene Fine, die sich ihres Lebens erfreuen. Aber plötzlich wird die Idylle gestört, als ein unscheinbares Glühwürmchen auftaucht und in ihre heile Welt eintritt. Mit der guten Stimmung ist es vorbei.

    Die drei Freunde erweisen sich als überaus unfreundlich und überheblich. Sie verspotten das Glühwürmchen wegen seines Aussehens und verjagen es von ihrer schönen Sommerwiese. Denn, was hat ein "Geschöpf der Nacht" am hellen Tag im Sonnenschein zu suchen? "Wir haben eine Wohnung und stehen auf der Sonnenseite des Lebens", meint Fine und hält das Glühwürmchen für eine Null. Nur schwer erträgt das Glühwürmchen die Ausgrenzung, Hohn und Spott, weil es doch so anders ist.

    Plötzlich erscheint der mächtige Zauberer Viktor Zackenbarsch, der schlecht gelaunt ist, weil in seiner Burg alles düster und langweilig ist. Er will Sonnenlicht und -schwupp - schnappt er sich das Licht und schleppt es in seine Burg. Nun ist die Wiese in tiefste Dunkelheit gehüllt und die Freunde geraten in große Not. Doch von Glühwürmchen Luzie naht Hilfe. Mit seinem Licht und mit Hilfe der vielen Taschenlampen der Zuschauer leuchtet es ihnen in der Dunkelheit den Weg zur Burg des Zauberers aus. Mit einer Idee der Ameisenkönigin und dem Glühwürmchen gelingt es, das Sonnenlicht zurückzuerobern. Das Glühwürmchen darf nunmehr hoch geachtet in der Burg wohnen und die Dunkelheit des Zauberers erhellen.

    Mit dem Musical zu den Themen Freundschaft und Ausgrenzung wurde die Frage gestellt, ob nicht jeder ein Talent hat, das Respekt verdient. So nahmen die Besucher nicht nur die Erinnerung an eine spannende und abenteuerliche Aufführung mit nach Hause. Vielmehr regte das Musical auch dazu an, ähnliche Situationen aus dem täglichen Leben zu reflektieren.

    Dazu trugen auch die jungen Schauspieler bei, die die Zuschauer von der ersten Minute an in ihren Bann zogen. Sie überzeugten nicht nur mit ihrem gelungenen Spiel, sondern sorgten auch mit den gekonnt vorgetragenen Gesangs- und Textpassagen für eine tolle Stimmung.

    Die Akteure im Alter von sechs bis zwölf Jahren begeisterten mit Schauspiel, Tanz und Gesang. Denn sie hatten nicht nur ihre Texte gelernt, sondern akzentuierten diese auch mit einfühlsamer Mimik und Gestik. Besonders die Solisten begeisterten die Zuhörer mit ihren anspruchsvollen Songs. Kein Wunder also, dass die Aufführung am Ende mit einem stürmischen Applaus belohnt wurde.

    Mitglieder des Gesangvereins hatten das Bühnenbild nach Maßgabe der Chorleiterin erstellt. Für die vorbereitenden Arbeiten (Bühnenaufbau) und musikbegleitende Tätigkeiten (Akustik,Mikrofone) zeichnete der Hausmeister der Grund- und Mittelschule, Alfred Pfister, verantwortlich.

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