• aktualisiert:

    Grafenrheinfeld

    Christian Keller zapft als neuer Bürgermeister das erste Bier

    Die Kirchweih kann kommen, die Planpaare stehen bereit. (Hinten von links) 2. Bürgermeister Gerhard Riegler, Lukas Zachmann, Sebastian Geb, Markus Goldstein, Julian Berlenz, Hannes Mack, (vorne von links) Hanna Edelmann, Sina Werner, Nadine Wastl, Lena-Sophie Weigand, Laura Brief, Laura Edelmann, Katja Faulhaber. Auf dem Bild fehlen Johanna Göb, Frederik Weidinger, Philipp Weth und Philip Datzer. Foto: Hildegard Riegler

    Am ersten Wochenende im Oktober feiert Grafenrheinfeld wieder Kirchweih, und nach vielen Spekulationen ist nun klar: Christian Keller (CSU) wird als neuer Bürgermeister den obligatorischen Bieranstich zum offiziellen Kirchweihauftakt absolvieren, nachdem ihm am vergangenen Sonntag die Grafenrheinfelder mit großer Mehrheit ihr Vertrauen ausgesprochen haben. Der langen Tradition der Kirchweiheröffnung durch den ersten Bürgermeister steht somit nichts im Wege - die Kirchweih kann kommen.

    Seit Monaten laufen die Vorbereitungen. Die Logistik steht,  wie Walter Wegner, Oliver Werner und Christoph Hartmann von der Festgemeinschaft (FGG) zufrieden attestieren. Wie immer ist der Zusammenhalt der Dorfgemeinschaft gefordert, um Grafenrheinfelds größtes Fest über die Bühne zu bringen. Unzählige Helferinnen und Helfer bauen das große Festzelt auf und wieder ab und laufen in den Ständen an allen fünf Tagen zu Höchstformen auf.

    Das sind die "sichtbaren helfenden Hände", viele allerdings arbeiten hinter den Kulissen, ihre wichtige Arbeit geschieht im Verborgenen: Wie jedes Jahr fabriziert Herlinde Heinisch wieder unglaubliche Mengen Gerupftem, im Zelt schickt der Sicherheitsdienst die letzten Feierfröhlichen heim und hält Wache, bis Egon Heinisch und Matthias Kupczk in den frühen Morgenstunden zur Reinigung von Zelt und Umgebung eintreffen. Am Vormittag putzen dann Maria Straub, Marlene Brand und Herlinde Heinisch die Tische, mittlerweile verstärkt das Team Erich Straub. Und in vielen Scheunen werden dazu emsig die Festwagen geschmückt und die Erntekrone gerichtet. Und auch die jüngsten Dorfbewohner helfen kräftig mit: Seit ein paar Jahren ist es nämlich schöne Tradition, dass die Kinder und Jugendlichen vom Jugendhilfezentrum Maria Schutz am Samstagmorgen die Bierbänke aufstellen.

    Schon vor dem offiziellem Start der Kirchweih, die diesmal ausnahmsweise schon am Donnerstag (Tag der Deutschen Einheit) beginnt und fünf Tage dauert, sind erste Helfer im Einsatz und bereiten die Stände vor. Wie das FGG-Team ankündigt, wurde auch kräftig investiert: Ein modernes Licht- und Tonkonzept sowie die Umgestaltung und Vergrößerung der Tanzfläche verwandeln das Kirchweihzelt laut FGG in eine "spektakuläre Veranstaltungskulisse".

    Nach dem freitäglichen Beatabend steht der Kirchweihsamstag wie auch der Erntedanksonntag ganz im Sinne von Brauchtum und Traditionen. Am Samstag, 5. Oktober, geht es wie gewohnt um 14 Uhr mit der Aufstellung des Kirchweihbaumes los, dazu drehen die Planpaare zur "Rafelder Brotzeitmusik" ihre Runden. Anschließend findet im Zelt der traditionelle, bürgermeisterliche Bieranstich statt. Der Erntedanksonntag lädt mit Festgottesdienst, Frühschoppen, Mittagessen und dem großen Umzug durch Grafenrheinfeld ein. Für die vielen Helfer in den Ständen herrscht dann Ausnahmezustand, denn nicht nur die Grafenrheinfelder, auch viele Auswärtige wollen den bunten Umzug und die festliche Atmosphäre rund um den Marktplatz miterleben, ebenso wie den Familientag zum Ausklang am Kirchweihmontag.

    Fotos

      Kommentare (0)

        Der Diskussionszeitraum für diesen Artikel ist leider schon abgelaufen. Sie können daher keine neuen Beiträge zu diesem Artikel verfassen!