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    SCHONUNGEN

    Der Babyboom und seine Folgen

    Der Babyboom in der Gemeinde hat Auswirkungen auf die Kinderbetreuungssituation. In einigen der neun Kindergärten gibt es bereits Wartelisten. Der Waldkindergarten, der erst vor einem Jahr eröffnet wurde, stellte bereits einen Antrag auf Erhöhung der Platzzahlen von 18 auf 22, weil das Interesse daran so groß ist.

    338 Regel- und 39 Krippenkinder werden in den Kindergärten der Großgemeinde betreut. Bis auf den Waldkindergarten, dessen Träger die Arbeiterwohlfahrt ist, hat die Caritas die Trägerschaft über die Kindertageseinrichtungen. Die Geburtenrate lag noch 2013 bei 48 Geburten, in den letzten drei Jahren pendelte sie sich auf durchschnittlich 75 Geburten jährlich ein. Da in den Einrichtungen auch Kinder unter drei Jahren aufgenommen und betreut werden, und diese aufgrund des Gewichtungsfaktors eine höhere Anzahl von Plätzen in Anspruch nehmen, ist klar, dass die Gesamtanzahl von 338 vorhandenen Plätzen auch weiterhin notwendig sein wird.

    Das aber heißt, dass die Kindertageseinrichtungen in Hausen, Abersfeld und Waldsachsen saniert werden müssen. In Hausen geht es sogar um die Frage, ob eine Sanierung oder ein Neubau wirtschaftlicher sein wird. Damit die Diözese ein Gutachten erstellen und Zuschüsse seitens der Regierung geprüft werden können, brauchte es erst einmal die Anerkennung der Bedarfsnotwendigkeit durch den Gemeinderat, die dieser einstimmig erteilte.

    Jürgen Lindner fragte nach einem Zeitplan. Die Diözese werde tätig, nachdem die Bedarfsanerkennung vorliege, erklärte Bürgermeister Stefan Rottmann und bekräftigte, dass man möglichst zügig vorankommen wolle, weil die Fördergeld im Augenblick noch flössen.

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