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    Frankenwinheim

    Der Kindergarten bekommt Erdwärme

    Der Gemeinderat von Frankenwinheim hat sich für eine ökologische Methode entschieden, um den Kindergarten zu wärmen und zu kühlen: Man setzt auf die Erdwärme-Technologie.
    Der Gemeinderat Frankenwinheim tagte im Saal des Begegnungszentrums, um ausreichend Abstand einhalten zu können. 
    Der Gemeinderat Frankenwinheim tagte im Saal des Begegnungszentrums, um ausreichend Abstand einhalten zu können.  Foto: Stefan Polster

    Der Frankenwinheimer Gemeinderat tagte wegen der Corona-Krise diesmal nicht im Rathaus, sondern verlegte die Sitzung in den Saal des Begegnungszentrums. Hier bestand die Möglichkeit, genügend Abstand zu den einzelnen Sitzungsteilnehmern einzuhalten.

    Der Gemeinderat beschäftigte sich erneut mit der Frage, welche Heizungsanlage für die Erweiterung des Kindergartens zum Einsatz kommen soll. Bürgermeister Herbert Fröhlich hatte noch einmal genauere Informationen beim Landratsamt eingeholt, welche Variante förderfähig ist und von Amtes wegen vorgeschrieben wird.   

    Bislang war die Mehrheit des Gemeinderats der Meinung, die erst zehn Jahre alte Heizungsanlage weiter zu betreiben und auch den Neubau-Trakt daran anzuschließen. Die Kosten hierfür betragen 110 000 Euro. Alternativ kostet eine Heizung über einen Luft-Wärme-Tauscher 145 000 Euro und über Erdwärme 191 000 Euro. Bei zusätzlicher Kühlmöglichkeit würden sich die Kosten für die Erdwärme-Variante auf 198 000 Euro erhöhen.

    Die Förderung bei Erdwärme beträgt 35 Prozent der förderfähigen Kosten für den Neubau. Somit reduzieren sich hier die Kosten auf 148 000 Euro beziehungsweise auf 153 000 Euro. Bürgermeister Herbert Fröhlich empfahl wegen den allgemein steigenden Temperaturen im Sommer die Erdwärme-Variante mit Kühlmöglichkeit. Der Gemeinderat entschied sich einstimmig für diese Variante. Es soll geprüft werden, ob die jetzige Heizung des Kindergartens in einem anderen Gebäude der Gemeinde Verwendung finden kann.

    Für die Interkommunale Zusammenarbeit der Region Main-Steigerwald gab Bürgermeister Fröhlich bekannt, dass es künftig ein Regionalbudget für Kleinprojekte geben wird. Dafür gibt es einen Fördertopf von 100.000 Euro. Mit diesem Regionalbudget können Kleinprojekte in den zwölf Gemeinden gefördert werden. 

    Das bisherige Integrierte ländliche Entwicklungskonzept (ILEK) aus dem Jahr 2012 wurde durch ein externes Fachbüro überprüft und fortgeschrieben. Um die Allianz übersichtlicher zu gestalten, wurde -wie mehrfach berichtet -  beschlossen,  die Region Main-Steigerwald in zwei selbständige Regionen aufzuteilen. Die Konzept-Erstellung wird 50.000 Euro kosten, wovon 75 Prozent gefördert werden. Der Eigenanteil von 12 500 Euro wird auf die beteiligten Gemeinden umgelegt. Für das Jahr 2020 fallen für Frankenwinheim Kosten von 972 Euro an. Der  Gemeinderat stimmte zu.

    Den Abbruch von Nebengebäuden einer Hofanlage in der Schallfelder Straße nahm der Gemeinderat einstimmig zu Kenntnis. Die Pläne werden vom Landratsamt Schweinfurt geprüft.

    Im neuen Baugebiet Schlossgarten wurden zwei Bauplätze verkauft. Von der Firma Ferrum kaufte die Gemeinde 300 neue Wasserzähler. Die Pflasterarbeiten am Gehweg in der Lülsfelder Straße wurden an die Firma Tiefbau Müller vergeben.

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