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    THEATER

    Der Zauber mediterraner Kulturen

    Die 3000-jährige Geschichte des Mittelmeerraumes in all ihren Facetten findet Ausdruck in virtuosen Tanzpassagen.
    Die 3000-jährige Geschichte des Mittelmeerraumes in all ihren Facetten findet Ausdruck in virtuosen Tanzpassagen. Foto: Nathalie Sternalski

    Hervé Koubi, mit der magischen Choreographie „Ce que le jour doit a la nuit“ den Besuchern des Theaters aus dem Mai 2017 in bester Erinnerung, hat für seine Compagnie mit „Les nuits barbares ou les premiers matins du monde“ („Die Nacht der Barbaren oder der Morgen, an dem alles begann“) ein neues faszinierendes Stück kreiert.

    Das wird jeweils um 19.30 Uhr am Mittwoch, 27. Mai (Gemischtes Abo D und freier Verkauf), am Donnerstag, 28. Mai (Gemischtes Abo C und freier Verkauf), am Freitag, 29. Mai (Gemischtes Abo E und freier Verkauf) und am Samstag, 30. Mai (Gemischtes Abo A und freier Verkauf) gezeigt wird.

    Er taucht tief in die mehr als 3000-jährige Geschichte des Mittelmeerraumes, in den ewigen Wechsel zwischen gleißendem Sonnenlicht und mondhellen Nächten. Die Mischung der unzähligen Kulturen und Religionen, Kriegs- und Blütezeiten evoziert er durch einfache Mittel: Messer, Stäbe und vor allem durch die von Swarovski mit hunderten von glitzernden Steinen benähten Helme. Rätselhafte Rituale und virtuose Tanzpassagen der athletischen Tänzer fangen den faszinierenden Zauber der mediterranen Kulturen ein.

    Als promovierter Pharmazeut mit algerischen Wurzeln entschied sich Hervé Koubi für eine Laufbahn als Tänzer und Choreograph und für ein Studium an der Universität Aix-Marseille. Darauf folgten Studien am Centre de Danse International Rosella Hightower in Cannes und später an der Marseiller Oper. 1999 trat er dem Centre Choréographique National de Nantes für die Mitwirkung an „Hotel Central“ bei, geleitet von Claude Brumachon und Benjamin Lamarche. 2009 begann die Zusammenarbeit mit Tänzern der Compagnie Beliga Kopé von der Elfenbeinküste. Heute besteht die Compagnie Hervé Koubi aus Tänzern, die aus Algerien, Marokko und Burkina Faso stammen.

    Karten: Infos über den eventuellen Start des Freiverkaufs bei Zustandekommen der Vorstellungen auf www.theater-schweinfurt.de

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    Bearbeitet von Kirsten Mittelsteiner

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