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    EBRACH

    Die Fußabdrücke der Zisterzienser

    Dieses historische Wasserleitungsrohr als Relikt aus der Zeit der Zisterzienser in Ebrach ist unter anderem im Rahmen de... Foto: Norbert Vollmann

    Der bundesweite Tag des offenen Denkmals am Sonntag, 9. September, steht heuer schwerpunktmäßig unter dem Motto „Entdecken, was uns verbindet“. Neben anderen Einrichtungen und historischen Schauplätzen öffnet im Landkreis Bamberg das in der ehemaligen Zisterzienserabtei untergebrachte Museum der Geschichte Ebrachs von 14 bis 16 Uhr seine Pforten für interessierte Besucher und Besucherinnen. Dort ist im Rahmen des Europäischen Kulturerbejahres „Sharing Heritage 2018“ nochmals die Sonderausstellung „Vielfalt und Einheit – Zisterziensische Klosterlandschaft in Mitteleuropa“ aufgebaut.

    Ausgehend von Kloster Ebrach, das im Jahr 1127 die früheste und bedeutendste Gründung des Zisterzienserordens östlich des Rheins war, und aufbauend auf dem gemeinsamen geistlichen und geistigen Fundament zeigt die Ausstellung auf 20 Tafeln, welche Fußabdrücke die Zisterzienser europaweit hinterlassen haben und welche Zusammenhänge es zwischen den Klosterlandschaften gibt.

    Zu entdecken sind europaweit vergleichbare Landschaftsprägungen, die den Steigerwald um Ebrach mit den Zisterzienser-Klöstern im französischen Burgund, im tschechischen Böhmen, der Steiermark und dem Waldviertel in Österreich oder der Oberpfalz in Deutschland verbinden. Dazu zählen alte Weinberge, Wasserkanäle, Mühlen und Teiche, Wälder, Wallfahrtswege rund um die zentralen Klöster, ihre Amtsschlösser wie in Sulzheim etwa, und die Klostergärten. Kulturlandschaftskarten geben einen Eindruck von der Strahlkraft der Klöster und dem, was die Mönche schufen.

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