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    Stadtlauringen

    Die Signale für neuen Rewe-Markt stehen weiterhin auf „grün“

    Der neue Rewe-Supermarkt soll in direkter Nachbarschaft zur im Hintergrund erkennbaren Aral-Tankstelle Schodorf entstehen. Foto: ner

    Schon seit mehreren Jahren versucht Rewe in Stadtlauringen einen Ersatz für den in die Jahre gekommenen Rewe-Supermarkt zu erstellen. Der Neubau soll in der Schweinfurter Straße zwischen dem Autohaus Schodorf und der Bahnbrückenmühle entstehen. Mit der Krug Holzbau GmbH wurde auch ein örtlicher Bauträger gefunden, der dieses Projekt verwirklichen will.

    Dem Gemeinderat liegen nun schon seit mehr als einem Jahr konkrete Baupläne vor, die er auch abgesegnet hat. Zu einem Baubeginn kam es bislang aber noch nicht, da an der Staatsstraße eine eigene Abbiegespur geschaffen werden muss. Weil sich inzwischen sogar ein neuer Metzger in den bestehenden Rewe-Markt eingemietet hat und es so ruhig um das Projekt geworden ist, wurden Gerüchte laut, das Projekt " sei gestorben".

    Dem sei aber keinesfalls so, antwortete Ursula Egger, Rewe-Pressesprecherin für die Region Süd, auf eine Anfrage dieser Redaktion.  Vielmehr bestätigte sie, dass "wir großes Interesse haben, in Stadtlauringen zu bleiben und die Nahversorgung dort zu sichern". Aufgrund laufender Gespräche möchte sie jedoch keine weiteren konkreten Aussagen treffen.

    Projekt wird weiterverfolgt

    Auch die Krug Holzbau GmbH bestätigt weiterhin Interesse an einem Neubau. Lena-Marie Hartmann antwortete für das Unternehmen auf Nachfrage, dass das Projekt in Bearbeitung sei und  weiterverfolgt werde. Da derzeit bezüglich einer Abbiegespur von der Staatsstraße 2281 noch einige Fragen zu klären seien, können jedoch vorerst keine konkreten Aussagen zur weiteren Vorgehensweise getroffen werden.

    Für das Straßenbauamt führte Bereichsleiter Rüdiger Köhler aus, dass das Bauvorhaben schon längere Zeit bekannt ist und auch entsprechende Planungen für eine Abbiegespur erstellt wurden. Die Planungen gestalteten sich jedoch als langwierig, weil dort Tempobegrenzungen zu beachten seien. Für das Versetzen des Ortsschildes gelten eigene Bestimmungen. Zudem befänden sich in diesem Bereich eine Bushaltestelle und eine Radweg-Einmündung. Abbiegespur und Wegeführung gelten dann als kommunale Straße.

    Mit dem vom Bauwerber beauftragten Ingenieurbüro sei eine Lösung erarbeitet. Auch der Kostenrahmen für die Abbiegespur sei abgesteckt, das Straßenbauamt dürfe aber für privat bedingte Baumaßnahmen keine öffentlichen Gelder einsetzen. Köhler ist zuversichtlich, dass die letzten Details noch geklärt werden können, doch, so gibt er abschließend zu Bedenken, "das Tempo gibt der Bauwerber vor".

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