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    THEATER

    Die Wünsche und Nöte eines Paares

    Pierre und Laurence verspäten sich wegen eines intensiven Gesprächs über ihre 20-jährige Ehe. Foto: Thomas Grünholz

    „Seit fast 45 Jahren spielt Herbert Herrmann Theater. Seine Stücke brechen regelmäßig alle Rekorde. Längst steht er in einer Reihe mit Georg Thomalla, Harald Juhnke, Wolfgang Spier und Günter Pfitzmann. Er liebt das Theater und sein Publikum. Und das Publikum liebt ihn“, so Martin Woelffer, Intendant der Komödie und des Theaters am Kurfürstendamm im Berliner Kurier vom 8. Juni 2015.

    Auch in Schweinfurt begeistert Herbert Herrmann sein Publikum seit Jahrzehnten immer wieder aufs Neue. Und so kann es keinen Jubiläumsspielplan ohne ihn und seine Partnerin auf der Bühne und im Leben Nora von Collande geben. Auf der Bühne stehen die beiden jeweils um 19.30 Uhr am Montag, 20. Februar (Gemischtes Abo C und freier Verkauf), am Dienstag, 21. Februar (Gemischtes Abo E und freier Verkauf), am Mittwoch, 22. Februar (Gemischtes Abo A und freier Verkauf), und am Donnerstag, 23. Februar (Gemischtes Abo D und freier Verkauf).

    Unter dem Motto „Faszination Boulevardtheater“ spielen sie die Komödie „Anderthalb Stunden zu spät“ („Une heure et demie de retard“) von Gérald Sibleyras in Zusammenarbeit mit Jean Dell in der Inszenierung von Herbert Herrmann.

    Pierre und Laurence – seit über 20 Jahren verheiratet – sind zum Abendessen bei Freunden eingeladen. Pierre wartet schon seit einer Viertelstunde darauf, dass seine Frau endlich fertig wird. Doch im letzten Moment beschließt sie, dass sie keine Lust mehr hat mitzukommen. Denn sie will endlich mal reden: über sich, über ihn, über ihre Kinder, über ihre Beziehung.

    Aber vor allem möchte Laurence über die vielen gemeinsamen Jahre reden und das, was vor ihnen liegt – der Ruhestand. Auf sehr humorvolle Weise sezieren die Autoren die Wünsche und Nöte dieses liebenswerten Paares. Je länger das Gespräch dauert, desto bewegender wird es und es wird deutlich: Hier sind zwei, die sich – trotz aller Gegensätze – immer noch viel zu sagen haben und sich sehr lieben. Und so kommen sie letztendlich viel zu spät: „Anderthalb Stunden zu spät.“

    Vorverkauf ab Samstag, 7. Januar, Tel. (0 97 21) 51 49 55 oder 5 10 – Internet: www.theater-schweinfurt.de

    Bearbeitet von Kerstin Mittelsteiner

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