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    Dittelbrunn

    Digitalausbau: Wer attraktiv sein will, muss investieren

    Zum Sitzungsauftakt begab sich der Gemeinderat in die Luft. Im Imagefilm, der auf der Homepage verlinkt wird, präsentiert sich die Gemeinde aus der Vogelperspektive. Zum Selbstverständnis als moderner, attraktiver Wohnstandort zählt der Breitbandausbau: Berater Dr. Joachim Först stellte die Ergebnisse einer Markterkundung sowie Förderprogramme von Bund und Freistaat vor. Immerhin 56 Kilometer Kabelrohr-Verbände müssten auf Gemeindegebiet verlegt werden. Kostenpunkt (Stand 2018):  12,5 Millionen Euro. Sicher ist, dass neue Gigabit-Netze gefördert werden, es "Glasfaser in jedes Haus" geben soll und sich die Verlegung von Leerrohren bei Tiefbaumaßnahmen anbietet: mit bis zu 70 Prozent Zuschuss. Auch die Beratungsleistung ist förderfähig. Glasfaser habe keine Bandbreitenbegrenzung, so der Würzburger Planer. Das Problem seien derzeit Kostensteigerungen und fehlende Baukapazitäten.

    Kindergarten wird um eine Gruppe erweitert

    Um eine Regelgruppe erweitert wird der Kiga-Neubau an der Dittelbrunner Schule, der nun mit zwei Regel- und zwei Krippengruppen geplant wird. Das zweigeschossige Öko-Gebäude soll in Holzständerbauweise mit Gründach und Photovoltaik errichtet werden. Die neue Erweiterungs-Turnhalle am Altbau in Hambach  braucht einen Gangtrakt als Verbindung. Grund dafür sind rechtliche Vorgaben bei den Fluchtwegen, was 100 000 Euro Mehrkosten bedeutet. Matthias Windsauer schlug vor, nach Alternativen zum Heizen mit Hackschnitzel zu suchen, aufgrund der bisherigen Erfahrungen.

    Wie viel Ökostrom wird produziert?

    Informationssicherheits-Beauftragter wird Christian Siedelmann von der Erlanger Firma Astrum, zwecks Umsetzung eines Konzepts, das die Allianz Oberes Werntal beauftragt hat. Abgeschlossen wird ein Nutzungsvertrag mit der Firma Bayernwerk für deren Energiemonitor (eine Gegenstimme). Im Rathaus-Foyer und auf der Homepage wird fortlaufend die lokale Produktion und Einspeisung von Ökostrom angezeigt, um die Energiewende ins Bewusstsein der Bürger zu bringen. In der Probephase beträgt der Monatspreis 99 Euro. Ab Juli bis Jahresende fallen monatlich 179 Euro an. "Es ist schon gut bezahlt", kommentierte Peter Härterich. Martin Kraus schlug entsprechend Patenschaften vor. Heike Munz regte eine Aufschlüsselung nach Gemeindeteilen an, Jürgen Markert eine Online-Zählung der Besucher.

    Mehr als 230 000 Euro fließen in Aufträge zur Außensanierung der Barockkapelle Pfändhausen, 17 500 Euro in eine Fluchttreppe im Hambacher Aßmann-Haus für die Kitagruppe der Eichhörnchen. Fortgeführt wird das Integrierte Ländliche Entwicklungskonzept (ILEK) der Allianz Oberes Werntal. Offiziell zur Standesbeamtin ernannt wurde Dritte Bürgermeisterin Heike Munz.  

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