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    ÜCHTELHAUSEN

    Ein Fest für das Wir-Gefühl

    Wie geht es weiter mit der Gemeindeentwicklung? Im Gemeinderat präsentierten zwei Arbeitsgruppen, die sich nach dem Gemeindeentwicklungskonzept gegründet hatten, Überlegungen.

    Zuvor aber nütze die neue Allianzmanagerin Hannah-Rabea Grübl die Gelegenheit, sich vorzustellen. Die 25-Jährige studierte Tourismus und Umwelt mit dem Schwerpunkt Regionalentwicklung. Sie kennt die Allianz Schweinfurter Oberland bereits aus dem Jahr 2025, in dem sie bei Julia Hafenrichter, ihrer Vorgängerin ein Praktikum absolvierte. Ihre Hauptaufgabe für die kommende Zeit sieht sie darin, das Entwicklungskonzept der Allianz fortzuschreiben. Außerdem habe man bereits das Daseinsvorsorgekonzept ausgeschrieben, die Aufträge könnten noch heuer vergeben werden.

    Über die Arbeit der Arbeitsgruppe „Gesamtgemeinschaftliches Engagement“ berichtete Teresa Schmitt. Bislang habe man das „Ramadama“ ins Leben gerufen und für den 19. August sei an der Haselstaude bei Thomashof ein erstes Gemeindefest geplant. Der Wettbewerb, mit dem ein gemeinsames Logo gefunden werden soll, laufe noch und Schmitt warb um größere Beteiligung. Joachim Zehner ergänzte: Die Haselstaude sei der geographische Mittelpunkt der Großgemeinde, dort sollen ein Gedenkstein aufgestellt und ein Baum gepflanzt werden.

    Von wem und wie dieser Ort ermittelt wurde, wollte Steffen Sperber wissen. Aufgrund des Kartenmaterials der Gemeinde liege der geographische Mittelpunkt eigentlich in Alt-Hoppachshof, erklärte Zehner, da dort aber kein entsprechender Platz sei, habe er „um zwei Kilometer beschissen“ in Richtung Thomashof. Dort sei ein Gemeindegrundstück, gut erreichbar, mit Bänken und in erster Linie gehe es ja um die Symbolik.

    Zehner bat seine Kollegen im Rat, in den Ortteilen für das Fest zu werben und eventuell Wandergruppen zu organisieren. Bürgermeisterin Birgit Göbhardt warb ebenfalls für die Veranstaltung. Man sei deshalb schon angefeindet worden, berichtete sie, aber es gehe ja nicht in erster Linie um ein weiteres Fest, sondern darum die Bürger aus allen Ortsteilen zusammenzubringen. Der Reinerlös komme dem Hort zugute, der ja auch von Kindern aller Ortsteile genutzt wird. Sie bat, das Ganze nicht schon von vorneherein schlecht zu reden.

    Sperber bezweifelte auch die Notwendigkeit eines Logos für die Gemeinde, schließlich habe man ja ein Wappen. Ein Logo sei eine Ergänzung, betonte Zehner und auch hier ginge es darum, dass sich viele Leute über ihre Gemeinde Gedanken machen.

    Die Arbeitsgruppe Außendarstellung vertrat Uwe Heid. Bei ihr spielt das noch zu findende Logo eine große Rolle, denn auf dessen Basis will man Werben und den Wiedererkennungsfaktor der Gesamtgemeinde steigern. Außerdem sollen die Besonderheiten der Ortsteile mehr hervorgehoben und so für die anderen Ortsteile sichtbar gemacht werden. Göbhardt mahnte an, darüber die Gesamtgemeinde nicht aus dem Blick zu verlieren. Außerdem erinnerte sie an die Werbeaktionen des Schweinfurter Oberlands, die mitbedacht werden müssten.

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