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    SCHWEBHEIM

    Ein bisschen Wald an die Wand

    Kaum ist der Erweiterungsbau der Kindertagesstätte am Schloss eingeweiht, schon gehen die Planungen weiter. Was innen hui ist, soll nicht von außen pfui sein, dachte sich Gemeinderätin Jutta Keller und begann mit den Planungen für die Außenfassade, die sie dem Rat in der letzten Sitzung vorstellte.

    Tiere und Bäume für die Fassade

    In der jungen Schwebheimerin Ronja Brodocz, die im Herbst ein künstlerisches Studium beginnen will, fand sie eine Mitstreiterin. Gemeinsam entwarfen die beiden Zeichnungen, die Brodocz dann im Computer zu Entwürfen verarbeitete. Die Idee war, die Symboltiere der einzelnen Kindergartengruppen auch an der Außenfassade sichtbar zu machen.

    Der Entwurf gefiel nicht nur Kindergartenleiterin Angelika Wolz, auch im Gemeinderat stieß er auf breite Zustimmung. Stilisierte Bäume und übergroße Tierfiguren sollen dabei nicht nur die Außenfassade des Erweiterungsbaus schmücken, sondern auch auf dem Bestandsgebäude angebracht werden. Keller und Brodocz wollen sich sogar um die Malaktion kümmern.

    Holz statt Farbe?

    Frank Böhm regte an, nicht nur zu malen, sondern die Tiere als Holzreliefs anzubringen, dann könnte man sie bei Bedarf auch mal austauschen. Keller schlug noch vor, Skulpturen der Tiere im Gartenbereich verteilt aufzustellen, auch als Treffpunkte für die einzelnen Gruppen. Lothar Schwarz fragte noch nach ob nach, ob nicht auch ein „Schwamer Krack“ vorgesehen sein. Den aber wollte Keller bewusst nicht, sondern sich an den Gruppentieren orientieren. Einstimmig befürwortete der Gemeinderat den Gestaltungsvorschlag, jetzt soll die Umsetzung geplant werden.

    Außentreppe für den Interimsbau

    Bürgermeister Volker Karb ging noch einmal auf die Baugeschichte des Erweiterungsbaus ein und dankte vor allem Bauamtsleiter Rudi Vogel für seinen Einsatz. Die veranschlagten Kosten von insgesamt 1,2 Millionen Euro wurden eingehalten. Der Förderanteil der Regierung liegt bei 778 000 Euro. 37 000 Euro hat der Interimsbau des östlichen Bestandsdaches gekostet, der momentan als Büro genutzt wird. Er ist über eine Wendeltreppe erreichbar.

    Damit dieser Raum aber dauerhaft benutzt werden kann, zum Beispiel auch von den Kindern, bräuchte er eine geradläufige Außentreppe. Auf Empfehlung von Vogel beschloss der Gemeinderat daraufhin diese Außentreppe zu geschätzten Kosten von 20 000 Euro im kommenden Jahr zu planen und zu bauen. Aktuell werden die Außenanlagen fertiggestellt, was weitgehend vom Bauhof der Gemeinde erledigt wird.

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