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    BERGRHEINFELD

    Eine Reise durch die Geschichte der Blasmusik

    Die Bergrheinfelder Musikanten begeisterten bei ihrer „zweiten Scheune” die Besucher. Foto: Horst Fröhling

    „Blasmusik von damals bis heute“ – ein Rückblick auf sechs Jahrzehnte – war das Motto der beiden Auftritte des Musikvereins Bergrheinfeld am vergangenen Wochen. Zum zweiten Mal fanden diese im Rahmen eines „Scheunenkonzertes“ statt.

    Zu Beginn gaben die Nachwuchsmusiker, die „Berchluft“, unter der Leitung von Yvonne Göb drei Kostproben ihres Könnens. Dann erfolgte der Auftritt der „Großen“. Mit Dirigent Markus Rosshirt stimmten dann die Musikanten mit einem abwechslungsreichen Programm aus traditioneller und moderner Blasmusikmusik auf den Abend ein.

    Musikstücke und Hits waren die Schwerpunkte des ersten Programmteils, moderiert von Matthias Paul. Was im vergangenen Jahr als Versuch begonnen habe, sei ein voller Erfolg geworden, so Paul. Daher gebe es heuer die „zweite Scheune“, in der in lockerer und entspannter Atmosphäre Blasmusik von damals bis heute, Musikstücke im Wandel der Jahrzehnte, zu hören seien.

    Fünf Blöcke, beginnend mit den 1950er Jahren bis zu den 2010er Jahren, bildeten den Inhalt des ersten Blocks, der auch moderiert wurde. Den Auftakt bildeten „Evergreens“ von Ernst Mosch, Gründer und musikalischer Leiter der Original Egerländer Musikanten, der von seinen Fans liebevoll „König der Blasmusik“ genannt wurde. „Fuchsgraben“, „Rauschende Birken“ und „Egerland, Heimatland“ mit Rosshirt als Dirigent und Sänger – damit war gleich Stimmung bei den Besuchern, die nicht nur der Generation „Silber“ angehörten.

    Dem folgten mit Sinatras „Something stupid“ und „My way“ zwei untypische Blasmusikstücke auf dem Weg in die Moderne. „The Rose“, „Arrival“ und „Power of Love“ bildeten dann den Kontrast zur neueren Blasmusik mit Stücken wie „der böhmische Traum“, „Aha-Polka“ oder Rudi Fischers „die Sonne geht auf“. Mit dem „Maxglaner Zigeunermarsch reloaded“ und „My Dream“ von den „Fegerländern waren zum Abschluss des ersten Blocks aktuelle Bläserstücke auf der Bühne. Wie angesagt, ein gelungener musikalischer Spaziergang durch sechs Jahrzehnte Blasmusik.

    „Schöne Lieder aus der Mappe“ hieß das Motto des zweiten Teils. Hier spielten die Musiker unbeschwert auf, es wurde ein lockerer unterhaltsamer Abend ohne Zwang und Ansage. Damit gelangen den Bergrheinfelder Musikanten zwei kurzweilige musikalische Stunden. Dirigent Markus Rosshirt und seine Musiker hatten toll zusammen harmoniert. Am Ende gab es den verdienten großen Beifall, der mit Zugaben belohnt wurde.

    BU

    Die Bergrheinfelder Musikanten begeisterten bei ihrer „zweiten Scheune“ die Besucher. FOTO HORST FRÖHLING

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