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    SCHONUNGEN

    Eine bewegende Reise nach Tansania

    Bei einem Nachtreffen die Geschenke aus Tansania angelegt: Das Massai-Tuch der Männer und das Kanga-Tuch der Frauen. Im Bild von links Günter und Karin Schöner, Wilfried Güntner, Margarete und Erika Schwab, Ulrike Karch, Martin Busse und Gebhard Karch. Vorne die jüngsten Teilnehmer Ludwig Busse (von links) mit Tibor und Justus Lamm. Auch mit dabei waren Katja Wolz und ihre Töchter Lina und Leonie. Foto: Rita Steger-Frühwacht

    „Abschließend zu dieser Reise kann ich nur sagen, dass all die Eindrücke, zum Beispiel die Einfachheit der Lebensweise, die Lebensfreude, aber auch die Armut, Not und Traurigkeit in den Gesichtern der Menschen und die vielen verschiedenen Begegnungen noch ganz lange im Gedächtnis bleiben werden“. Dieses Fazit der Reise nach Tansania in diesem Sommer zieht Karin Schöner. Sie war mit ihrem Mann und ihrem Sohn Teilnehmerin einer Fahrt nach Mbinga, der Würzburger Partnerdiözese in Tansania. Wilfried Güntner hatte für eine fünfzehnköpfige Gruppe aus der Pfarreiengemeinschaft Schonungen und dem ökumenischen Eine-Welt Team diese Reise zum dritten Mal organisiert.

    Stationen in dem ostafrikanischen Land waren naturlandschaftlich reizvolle Ziele, wie der Njassa -See oder der Ruaha-Nationalpark. Besucht wurden sozial-caritative Einrichtungen und Schulen des Ordens der Vinzentinerinnen, die von der Diözese Würzburg, aber auch von Schonungen finanziell und personell stark unterstützt werden. Auch die Straßen- und Verkehrsverhältnisse erlebten die Reiseteilnehmer auf den rund 2600 im Bus gefahrenen Kilometern hautnah mit. Der morgendliche Weckruf aus Gebhard Karchs Trompete erleichterte oftmals das zeitige Aufstehen, denn die Fahrten dauerten manchmal sehr lange und waren zeitlich nicht gut einzuschätzen.

    Viele schöne Erinnerungen bleiben den Teilnehmern an die Fröhlichkeit und Freude der Menschen. So tanzten alle beim Fest zu ihrem Abschied von der Schule St. Luise in Maguu. Hier war Wilfried Güntner öfters nach seiner Pensionierung als Englischlehrer ehrenamtlich tätig. Hier beeindruckte die Besucher aus Deutschland die Lernfreudigkeit und Disziplin der Schüler, auch wenn manchmal nur ein Buch für fünf oder zehn Kinder vorhanden war. Dass Gemeinschaft dort funktioniert, zeigte sich für Martin Busse auch beim Ausfahren der Fischerboote und beim Verteilen des gemeinsamen Fischfangs. Kaffeeanbau und Aufbereitung lernten die Teilnehmer bei einem Besuch einer Kaffeefabrik kennen.

    Freude bei den Albino-Kindern über Käppis, Sonnenbrillen und Luftballons. Foto: Wilfried Güntner
    Fröhlich wurde die Reisegruppe in der Schule St. Luise, Maguu empfangen. Foto: Wilfried Güntner
    Kilometerweiter Sandstrand am Njassa-See. Foto: Wilfried Güntner

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