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    Gerolzhofen

    Einmal Dingolshausen und zurück

    Die Teilnehmer des fünften "Swim & Run"-Duathlon zusammen mit den Organisatoren und Helfern aus der Schwimmabteilung des TV 1862 Gerolzhofen. Foto: Johannes Vogt

    17 erwachsene Teilnehmerinnen und Teilnehmer gingen in den sommerlichen Abendstunden am Mittwoch beim mittlerweile fünften "Swim & Run" an den Start, nachdem Hunderte Kinder bereits am Vormittag auf die Strecke gegangen waren. Die Motivation der Teilnehmer war höchst unterschiedlich: Die einen hatten klare Titelambitionen, die anderen machten eher mit, um es sich selbst noch einmal zu beweisen.

    Wie in den vergangen Jahren auch hatte der Gerolzhöfer Bürgermeister Thorsten Wozniak wieder Amtskollegen und Verwaltungsangestellte aus der Region nach Gerolzhofen eingeladen. Zehn Personen aus der Regionalpolitik waren seinem Aufruf gefolgt, darunter allerdings kein Einziger des Gerolzhöfer Stadtrates.

    An den Start gingen neben dem Gerolzhöfer Bürgermeister noch Jürgen Schulz (Abtswind), Ulrich Werner (Bergrheinfeld), Peter Pfister (Waigolshausen), Stefan Günter (Kitzingen), Barbara Göpfert (Stadtlauringen) und der Lülsfelder Bürgermeister Wolfgang Anger. Ergänzt wurde das Feld der Kommunalvertreter vom Ortsbeauftragten des Marktes Ebrach, Klaus Bauerfeind, dem Geschäftsleiter der Gemeinde Schwebheim, Thomas Dellermann, und dem Kämmerer aus Waigolshausen, Thomas Klein. Einige Hobbysportler machten auch noch mit.

    Zunächst einmal wollten 150 Meter Schwimmstrecke bewältigt werden. Hier spaltete sich das Feld bereits deutlich auf und die Titelkandidaten enteilten ihren Mitstreitern. Im Anschluss ging es auf der Laufstrecke hoch bis zum Ortsschild von Dingolshausen und von dort wieder zurück zum Geomaris.

    Als Erster kam Eduard Pallisé über die Ziellinie, gefolgt vom ersten politischen Vertreter: Der Waigolshäuser Kämmerer Thomas Klein verteidigte seine Favoritenrolle aus dem Vorjahr erneut, dicht gefolgt vom Hausherren der Veranstaltung, Thorsten Wozniak, der als Dritter ins Ziel kam. Barbara Göpfert kam als erste (und einzige) weibliche Politikerin ins Ziel, in der Wertung der Politiker belegte sie hinter Stefan Günter einen respektablen vierten Platz. Bei den beiden anderen weiblichen Teilnehmerinnen (Nicht-Politiker) sicherte sich Julia Schwaab den ersten Platz vor ihrer Verfolgerin Leonie Bauer.

    "Wir fordern immer wieder mehr Bewegung in unserer Gesellschaft, der heutige Abend war die ideale Möglichkeit, um einmal mit leuchtendem Beispiel voranzugehen”, begründete Thorsten Wozniak die eigene Teilnahme und die seiner Kollegen. Auch wenn einige von ihnen kämpfen mussten, um den inneren Schweinehund auf der Laufstrecke zu überwinden. 

    Die Absicherung der Laufstrecke übernahmen Mitglieder der Freiwilligen Feuerwehr Gerolzhofen.

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