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    Werneck

    Einweihung der neuen Bänke an der Mariengrotte

    Die "Väter der Bänke", von links nach rechts: Ottmar Mayer, Karl Graf, Reinhold Günther. Foto: Florian Eisenhardt

    Nach der Renovierung der Mariengrotte im letzten Jahr, stellte die "Eigenheimervereinigung Schraudenbach" mit Unterstützung des Forstbetriebs Arnstein der Bayerischen Staatsforsten drei neue Bänke an der Grotte auf. Am Pfingssonntag wurden laut einer Pressemitteilung die Bänke mit einer "Marienfeier" eingeweiht. Als erstes stimmte Gemeindereferentin Sybille Spanheimer "Gegrüßet seist du Königin" an und die 70 Anwesenden stimmten mit ein. Begrüßt wurden die Gäste durch den 1. Vorsitzenden der "Eigenheimervereinigung Schraudenbach e.V." Reinhold Günther. Besonders freute er sich, dass die 1. Bürgermeisterin des Markt Werneck, Frau Edeltraud Baumgartl, der Leiter des Forstbetriebs Arnstein der Bayerischen Staatsforsten, Herr Christoph Riegert, Gemeindereferentin der PG Hl.Sebastian,  Sibylle Spanheimer und der Esslebener Gemeinderat Peter Kamm zur Grotte gekommen waren.

    Gern habe der Forstbetrieb Arnstein beim Projekt der Eigenheimervereinigung nicht nur die Erlaubnis für das Aufstellen neuer Bänke erteilt, sondern auch gleich das Material spendiert. Das verwendete notwendige Holz stammt von einer Eiche aus dem Schraudenbacher Forst. Mit lobenden Worten bedachte Bürgermeisterin Edeltraud Baumgartl die Bankbauer und stimmte ein hohes Lied auf die Ehrenamtlichen an. Da der Kapo, Chef und Arbeiter der Truppe Karl Graf aus privaten Gründen an der Einweihungsfeier nicht teilnehmen konnte, spendeten ihm die Gäste einen lauten Applaus, in der Hoffnung, dass er diesen am Maindreieck noch hören könnte. Zusammen mit dem guten Geist Ottmar Mayer, wurde gesägt, gehobelt, gegraben und geschraubt und das mit einer unwahrscheinlichen Präzision. Die so entstandenen drei Bänke passen sich wunderbar der Grotte, Wald und dem Waldweg an.

    Bevor man dann zum Schraudenbacher Waldfestplatz ging, wo bei Bratwürsten und Getränken noch Bilder unter anderem der Grotten-Renovierung und Erstellen der Bänke gezeigt wurden, schmetterten alle Anwesenden die vier Strophen des von Magda und Bruno Kuhn getexteten "Schraudenbachliedes" – ein herrlicher Abschluss einer rund um gelungenen und harmonischen Veranstaltung.

    Bearbeitet von Helmut Hickel

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