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    Schonungen

    Entscheidungen für die neue Grundschule getroffen

    Vier weitere Entscheidungen rund um den Neubau der Grundschule fällte der Gemeinderat Schonungen. Das Schulhaus wird mit einem zentralen Lüftungssystem versorgt. Bei der ersten Vorstellung der Räume und der Lüftungsvariante hatte sich das Gemeindeparlament für eine dezentrale Lösung ausgesprochen, da diese günstiger war als die Variante mit einer Zentralanlage. Jetzt lagen den Planern vom Büro Vizl die exakten Anforderungen vor.

    Am Ende, wenn neben den Klassenräumen unter anderem auch die Zimmer der Ganztagesbetreuung belüftet werden sollen, ist die zentrale Anlage sogar preiswerter. Die Räte folgten der vorgetragenen Argumentation, stimmten für die Be- und Entlüftung zusätzlicher Räume und damit für die  Zentrallüftung.

    Keine Mehrheit für Lochfenster

    Fensterbänder werden für gutes Licht in den Klassenräumen sorgen. Mehrheitlich votierte der Gemeinderat für diesen Vorschlag. Die von Planer Holger Phillip bevorzugte Gestaltung mit Lochfenstern erhielt keine Mehrheit.

    Mit einem farbigen Putzanstrich soll die Grundschule freundlich und zugleich gestalterisch durchdacht wirken. Gleich fünf unterschiedliche Ideen hatte Phillip präsentiert, Vor- und Nachteile aufgezeigt und erste Kostenrechnungen vorgelegt. Am Ende gab es eine deutliche Mehrheit für die preiswerteste Variante, für den farbigen Putz.

    Einbruchhemmende Fenster sollen das unerlaubte Eindringen in das neue Schulgebäude deutlich erschweren. Da es viele Fälle von Vandalismus innerhalb von Schulen und Kindergärten durch "Einbrecher" gegeben hatte, votierte die Mehrheit der Gemeinderäte für die günstigere Lösung mit Mehrkosten von rund 36 000 Euro, nur knapp (eine Stimme Mehrheit) war zuvor der Antrag gescheitert, keine zusätzlichen Vorkehrungen gegen Einbruch an den Fenstern anzubringen.

    Giebeldach und Photovoltaik

    Ein Giebeldach soll den Dorf-Gemeinschaftsraum in Reichmannshausen zieren. Das Amt für ländliche Entwicklung verknüpfte mit dieser Vorgabe die großzügige Förderung des neuen Gebäudekomplexes, der je zur Hälfte der Feuerwehr und Versammlungen und Treffen der Dorfgemeinschaft dienen soll. Mit der Feuerwehr herrscht Einigkeit, dass man einen weiteren Stellplatz für ein zweites Feuerwehrfahrzeug schaffen sollte. Das Auto kauft und unterhält der Feuerwehrverein während der Förderungsphase.

    Nach den vorliegenden Kostenschätzungen muss die Gemeinde Schonungen rund 700 000 Euro in den Neubau mit Giebeldach und ALE-Förderung  investieren. Ohne die Förderung müsste die Gemeinde rund 100 000 Euro mehr aufbringen. Das Büro Göger stellte den Räten die neuen Pläne vor und zeigte die Möglichkeiten durch eine Photovoltaikanlage. Der Gemeinderat stimmte für die neuen Entwürfe und für die PV-Anlage.

    Jahresrechnung 2017 geprüft

    Thea Kupfer stellte die Jahresrechnung 2017 (Prüfung durch den Gemeinderat) vor. In  Arbeitskreisen mit unterschiedlichen Schwerpunkten hatten sich die gewählten Vertreter über das umfangreiche Zahlenwerk gemacht. Abschließend klärten die Gemeinderäte offene Fragen mit der Kämmerei ab. Gemeinderätin Thea Kupfer  bescheinigte, auch im Namen ihrer Kollegen, der Gemeinde eine ordentliche, sparsame Ausgabenpolitik und eine saubere Buchführung. Einstimmig folgte der Gemeinderat dem Vorschlag, die Entlastung zu erteilen.

    Nur kurz wies Bürgermeister Stefan Rottmann auf den Wegeausbau, genauer auf die Kernwegesanierung in Reichelshof, hin. Den Gemeinderäten hatte der Bürgermeister umfangreiches Informationsmaterial zusammengestellt.

    Für die Küche in der Forster Kindertagesstätte gewährt der Gemeinderat den beantragten Zuschuss. Der St. Godehard Verein hatte um finanzielle Unterstützung gebeten, um die Küche renovieren zu können. Die Hälfte der Kosten von rund 19 000 Euro übernimmt der Gemeindesäckel.

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