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    Wasserlosen

    Erschreckend niedrige Schülerzahlen

    Zur achten und somit letzten Bürgerversammlung innerhalb der vergangenen vier Wochen lud Bürgermeister Anton Gößmann nach Wasserlosen ein.

    Der Ortsteil ist mit 783 Einwohnern der größte der Kommune. Im Vergleich zum Vorjahr ergab sich ein Plus von acht Personen. Sieht man jedoch die Einwohnerstatistik seit dem Jahr 2003, so hat das Dorf knapp 100 Einwohner verloren. Die Grundschule verzeichnet einen Tiefststand. 51 ABC-Schützen besuchen momentan die Einrichtung.

    Reinhard Wüscher wurde auf dem Siebenerfest in Waigolshausen für seine 50-jährige Tätigkeit geehrt. Äußerst musikalisch ging es in der Dr. Maria-Probst-Halle her. Zuerst fand das Frühjahrskonzert aller gemeindlichen Musikvereine statt, später gastierte das Kreisblasorchester. Ebenfalls fand dort ein Seniorennachmittag der Großgemeinde statt. Der zweite Bürgermeister Gottfried Bindrim wurde von Ministerpräsident Markus Söder mit der bayerischen Verdienstmedaille ausgezeichnet. Außerdem wurde das alte Rathaus generalsaniert. Diesbezüglich findet im Mai die feierliche Einweihung statt. Der Raiffeisenplatz wurde, wie die Ortstraßen "Aussiedler" und "Konrad-Adenauer-Straße", neu asphaltiert. Ein trauriger Anlass war die Schließung des örtlichen Kaufladens. Mittlerweile wurde eine Arbeitsgruppe gegründet, mit dem Ziel, diese Lücke eventuell zu schließen.

    Nach den Ausführungen des Gemeindechefs fragte Wolfgang Gößmann, ob eine Überholung der Sonnenstraße in Aussicht stehe, da vor allem die Gehsteige ziemlich schadhaft seien. Der Bürgermeister machte ihm keine allzu großen Hoffnungen auf eine große Ausbesserung, da diese weit mehr als eine halbe Million Euro kosten würde.

    Philipp Unsleber wünscht sich eine Hundetoilette für den Ort, was das Gemeindeoberhaupt auch gleich zusagte. Und Mario Reusch wollte wissen, ob sich die Gemeinde über das Thema "betreutes Wohnen" schon einmal Gedanken gemacht hat. Dies konnte der Rathauschef bejahen, man sei auf der Suche nach Lösungen. Diesbezüglich wünscht er sich einen Investor.

    Rosi Gößmann fragte nach einem Neubaugebiet. Hier verwies der Rathauschef auf bestehende Lücken im Altort und machte sich für die Innenentwicklung stark.

    Zum Schluss fragte Dieter Reusch anhand der erschreckend niedrigen Schülerzahlen an der örtlichen Grundschule nach, ob die Zukunft der Bildungsstätte gesichert sei. Auch hier konnte Gößmann mit einem "Ja" antworten. Gleichzeitig fände Reusch es schön, wenn alle Ortsteile die Grundschule nutzen würden, denn die Kommune solle ja zusammenwachsen und sei seit immerhin 40 Jahren eine einheitliche Großgemeinde.

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