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    Donnersdorf

    Erster Bauabschnitt kurz vor der Vollendung

    Bürgermeister Klaus Schenk erläutert dem Gremium die Gestaltung des geplanten Außenbereiches um das bestehende Gebäude. Foto: Rainer Lommel

    Zu einem Ortstermin am Kindergartenneubau, traf sich das Gremium zu Beginn der jüngsten Sitzung. Bürgermeister Klaus Schenk erläuterte seinen Ratskollegen den aktuellen Baufortschritt. "Die Bodenverlegearbeiten sind derzeit im vollem Gange und werden bald abgeschlossen sein. Dann folgen noch die Endmontage der Schalter und Steckdosen, sowie der Sanitäranlagen, der Türen und der Möbel. Bis Anfang August, also zu den Kindergartenferien, sollte der erste Bauabschnitt zum Umzug vorbereitet sein. Der Altbau ist schon weitestgehend geräumt, die Betreuerinnen sitzen quasi schon auf den gepackten Umzugskartons um endlich umziehen zu können, um dann Anfang September, in neuen Räumen, in das neue Kindergartenjahr zu starten", so Bürgermeister Schenk zu seinen Ratskollegen.

    Die unterschiedliche Farbgestaltung der Innenwände, die laut Bürgermeister Klaus Schenk, ausschließlich vom Kindergartenpersonal ausgewählt wurde, fand die ungeteilte Zustimmung aller Anwesenden. So bilden Wandteile in einem kräftigem Rot-, Grün- oder Blauton, einen schönen und tollen Kontrast zu den hauptsächlich vorherrschenden Pastellfarben. Der geplante Speisesaal, wird bis zur Fertigstellung des zweiten Bauabschnittes, übergangsweise noch als Gruppenraum genutzt. Diese Regelung ist mit dem Landratsamt so abgesprochen und auch genehmigt. Ein weiterer Gruppenraum befindet sich im Obergeschoss. Von diesem Raum aus gelangt man über eine kleine Dachterrasse in das Dachgeschoss über dem Speisesaal. Dieser nicht ausgebaute Raum, kann als Lagerplatz und Abstellraum für Bastelsachen und ähnliches genutzt werden.

    Zwischen den beiden bestehenden Gebäudeteilen des Neubaus wird, bis zur Vollendung des gesamten Baukörpers, ein provisorischer Eingang hergestellt. Der spätere Haupteingang liegt dann zwischen dem jetzigen Neubau und dem noch bestehenden Altbau, also im zweiten Bauabschnitt. Der Geländebereich vor dem ersten Bauabschnitt, wird mit Rollrasen und einigen Spielgeräten versehen, damit die Kinder auch während der zweiten Bauphase eine Spielmöglichkeit im Außenbereich haben.

    Zum Abschluss der Besichtigung gab es noch ein dickes Lob vom Ortsoberhaupt an das gesamte Personal des Kindergartens. "Es ist eine Freude mit den Erzieherinnen und Kinderpflegerinnen bei diesem Projekt zusammen zu arbeiten, denn dieses Personal macht keine Probleme oder stellt  welche dar, sondern löst sie einfach. Dies ist nicht immer und überall selbstverständlich", so Schenk wörtlich.

    Ein weiterer Tagesordnungspunkt war die Besprechung und Genehmigung von Bauanträgen. Der Antrag über den Ausbau eines Dachgeschosses mit Errichtung von Schleppgauben und eines Wintergartens, wurde vom Gremium ohne Gegenstimme befürwortet. "Es ist immer wieder begrüßenswert, wenn Altbauten im Ortskern, durch bauliche Umbaumaßnahmen aufgewertet und somit erneuert werden°, erläuterte der Ortsvorsteher seinen Räten.

    Die rein informelle Anfrage über die Befreiung der vorgeschriebenen Kniestockhöhe von 50 cm bei der Errichtung eines Wohnhauses im Baugebiet "An den Bernhecken" im Gemeindeteil Traustadt, wurde mit folgender Begründung vom Gemeinderat vorerst zurück gewiesen. Auf der vorgelegten Bauzeichnung sind keine genauen Maße der Gelände-, Geschoss- und Kniestockhöhen ersichtlich. Der Bauherr wird hiermit gebeten, eine Zeichnung mit den fehlenden Höhenangaben zur nächsten Sitzung nachzureichen. Eine Befreiung von der Kniestockhöhe könne jedoch nur erteilt werden, wenn die Höhe des Kniestocks von 94,5 Zentimeter, ab Oberkante Rohfußboden, nicht überschritten wird.

    Zur schriftlichen Anfrage eines besorgten Bürgers, über die Errichtung eines Fußgängerüberweges an der Hauptstraße in Höhe der Poststraße, teilte Bürgermeister Schenk mit, dass er im Zuge einer Verkehrsschau, zusammen mit der Verkehrspolizei, dieses Thema noch einmal ansprechen werde. Er wird auch die Verkehrsbehörde in diesem Zusammenhang bitten, ihr Statement dazu schriftlich abzugeben. Anhand dieses Schriftstückes wird dann entschieden, ob seitens der Gemeinde überhaupt Handlungsbedarf besteht. Weitere Punkte bei der Verkehrsschau sind das Dauerthema über die Errichtung eines Verkehrsspiegels im Ortsteil Kleinrheinfeld an der Dürrfelder Straße,  Abzweigung zur Ortsmitte, sowie die Parksituationen in der Voit-von-Rieneck-Straße in Gemeindeteil Traustadt und in der Steigerwaldstraße in Donnersdorf, gab Klaus Schenk abschließend noch bekannt.

    Die beiden Baukörper des Kindergartenneubaus links der spätere Speisesaal. Zwischen beiden Gebäuden der Notausgang, der während des zweiten Bauabschnittes als provisorischer Haupteingang umfunktioniert wird. Darüber entsteht eine kleine Dachterrasse, die zugleich auch als Verbindung zum nicht ausgebauten Dachgeschoss dient. Foto: Rainer Lommel

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