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    Kolitzheim

    Erstes Konzept für Feuerwehrhaus und Rathauserweiterung

    Die von der Freiwilligen Feuerwehr und vom Gemeinderat bevorzugte Variante für den Neubau eines Feuerwehrgerätehauses und für die Rathauserweiterung. Ihre Vorteile gegenüber der Variante eines Anbaus parallel zum bestehenden Gebäude: weniger Eingriff in das bestehende Gebäude, mehr Raum für Parkplätze und Freifläche vor der Einfahrt. Der kleine Anbau am bestehenden Gebäude ist für den Aufzug gedacht. Der Haupteingang des Rathauses und der Aufzug wären in unmittelbarer Nachbarschaft. Foto: Architekturbüro Göger

    Den größten Raum in der Ratssitzung nahm die Vorstellung der Konzeptentwürfe ein für den Neubau des Feuerwehrgerätehauses mit Rathauserweiterung in Kolitzheim durch das Architekturbüro Göger Architektur.

    Martin Mack begrüßte Architekt Florian Göger und seine Kollegin, Architektin Petra Zinser, sowie den Vorsitzenden des Feuerwehrvereins Kolitzheim, Norbert Pfaff. Florian Göger erläuterte, dass die Konzeptentwürfe in enger Zusammenarbeit mit der Freiwilligen Feuerwehr Kolitzheim und dem Bürgermeister entstanden. Der Auftrag war, die nötige Erweiterung des Rathauses mit dem notwendigen Neubau eines Feuerwehrhauses in Kolitzheim zu kombinieren, um so Synergieeffekte zu nutzen.

    Er erläuterte, dass durch die Erschließung schon vorgegeben sei, die Erweiterung im Nordwesten vorzusehen. Eine einfache Verlängerung des bestehenden Gebäudes sei aus gestalterischen Gründen nicht zu empfehlen, auch sei die Erschließung ungünstig.

    Er stellte zwei Varianten mit weiteren Untervarianten vor. Der erste Vorschlag sieht ein neues Gebäude vor, parallel verschoben zu dem jetzigen Gebäude. Die Anschlussfuge zwischen den beiden Gebäuden könnte das Treppenhaus aufnehmen. Dort könnte auch ein Aufzug vorgesehen werden, sodass auch das Rathaus barrierefrei werden könnte. Der Stellplatz des Feuerwehrhauses wäre an der Westseite angeordnet, böte auch Erweiterungsmöglichkeiten. Im Obergeschoss könnten Büros sowie ein größerer Sitzungssaal vorgesehen werden. Im Feuerwehrhaus sind in jeder der vorgestellten Varianten Umkleideräume für Männer und Frauen, die Fahrzeughalle, ein Jugendbereich, eine kleine Küche, ein kleines Büro und eine kleine Werkstatt vorgesehen - entsprechend den einschlägigen Vorschriften.

    Die Variante zwei würde das neu zu errichtende Gebäude im rechten Winkel an der Westseite des bisher bestehenden Gebäudes vorsehen. Der Aufzug würde dann in Anbindung an den schon bestehenden Eingang zum Rathaus angeordnet, was einen Eingriff in das bestehende Gebäude erfordern würde. Es gab ja schon immer wieder Überlegungen, durch einen Aufzug das Rathaus komplett barrierefrei zu machen. In dieser Variante würde das Treppenhaus ebenfalls in der Fuge zwischen bestehendem Gebäude und dem neu zu errichtenden Gebäude eingeplant.

    Überlegungen, den Sitzungssaal für den Gemeinderat in das neue Gebäude zu verlegen, stießen eher auf Skepsis im Gremium, da der aktuell bestehende Sitzungssaal keinen Anlass zu einer Veränderung, die natürlich auch mit Kosten verbunden sei, gebe.

    Martin Mack informierte, dass Bürgermeister Horst Herbert Wert darauf lege, dass das Gemälde an der Stirnseite des Sitzungssaals erhalten bleiben solle. Es stammt aus der Gründungszeit der Gemeinde und hat von daher seinen Wert.

    Es gibt Überlegungen, die Leinwand für die Präsentationen auf die gegenüberliegende Seite zu verlegen. Dann müsste auch der Eingang verlegt werden.

    Norbert Pfaff informierte, dass die Freiwillige Feuerwehr die L-Form-Variante befürworte. In den Vorschlägen des Architekturbüros seien die Belange der Feuerwehr berücksichtigt, die Aufteilung der Räumlichkeiten im Detail müsste weiter bedacht werden.

    Robert Herbig, Leiter des Bauamtes, erläuterte weitere Veränderungen in der Raumnutzung des Rathauses und damit auch die neuen Büroräume für die Verwaltung, unterstützt von Dominik Dorsch: "Wir sind räumlich eingeengt, wir brauchen weitere Büroräume."

    Die Erweiterung der Zufahrtsstraße, die Jonas Redweik ins Spiel brachte, sei grundsätzlich möglich, so die Information von Martin Mack.

    Nach dieser Diskussion war klar, dass die L-Form die auch vom Gemeinderat favorisierte Variante ist.  

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