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    GOCHSHEIM

    FMS will wachsen und sucht Fachkräfte

    Aufwärts soll es mit der Fränkischen Maschinen- und Stahlbau GmbH, sagt Geschäftsführer Ralf Sand. Foto: Gerd Landgraf

    Mit Ralf Sand hat die Fränkische Maschinen- und Stahlbau GmbH (FMS) einen neuen Geschäftsführer, der sich viel vorgenommen hat. In zwei Jahren will Sand den Personalstand um 50 Prozent von 80 auf 120 Mitarbeiter wachsen lassen. Die Voraussetzungen seien bestens, sagt der studierte Maschinenbauer, der schon in allen Sparten von Marketing und Vertrieb tätig war und auch schon als Betriebsleiter arbeitete.

    Die Wirtschaft floriere, die Mitarbeiter seien kompetent und die Gesellschafter der Elbe Industrietechnik, zu der FMS seit 2009 gehört, auf Wachstum eingestellt. Also alles gut? Nicht ganz. Weil 2014 die Schließung der GmbH im Raum stand, hat das Traditionsunternehmen seien guten Ruf als Arbeitgeber beschädigt.

    Maschinen auslasten

    „Facharbeiter (Schlosser, Schweißer, Maschinenbediener und Monteure) zu finden, ist unser größtes Problem“, sagt Ralf Sand. Doch nur mit mehr Leuten seien die Maschinen auszulasten, seien drei Schichten zu fahren. „Die Voraussetzungen haben wir, nur eben nicht genügend Fachpersonal“, so Sand weiter.

    Der am 29. August 1964 geborene Ralf Sand – verheiratet, zwei Kinder, wohnt in Fulda – ging in Zweibrücken (Pfalz) zur Schule, absolvierte eine Lehre im Rohrnetzbau (für Pipelines), studierte Maschinenbau in Kaiserslautern, war dann im Vertrieb und Marketing tätig, war Betriebsleiter und Geschäftsführer – schon ehe er vor einem Vierteljahr nach Gochsheim kam und Ralf Schneeweiß (nach 42 Jahren bei FMS) ablöste.

    Traditionsunternehmen

    Gegründet wurde der Maschinen- und Stahlbau Schuster & Schmidt 1937 in der Alten Bahnhofstraße in Schweinfurt mit den Fertigungsgebieten Stahlhochbau, Fabrikhallen, Stahlfenster, Stahltore, Sonderkonstruktionen und Heizungsbau. 1975 erfolgte der Umzug in das Industriegebiet Schweinfurt-Süd, 1991 nach Gochsheim in die Lindenstraße. Ab 1994 war die Grillo-Werke AG alleinige Gesellschafterin. 2009 folgte der Verkauf an die Elbe Industrietechnik.

    Heute ist FMS Lieferant für Stahl-, Maschinen-, Apparate und Sondermaschinenbau. Gefertigt werden sowohl Vorprodukte als auch komplett bearbeitete und montagefertige Baugruppen. Drehen, Fräsen, Schweißen, Lackieren und Montieren sind die Grundpfeiler eines reichhaltigen Programms. Von der Unikatfertigung bis zur mittleren Losgröße wird hochwertiger Schweißbau aus ferritischen Stählen, Chrom-Nickel-Stählen und Aluminium-Legierungen geboten.

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