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    Schweinfurt

    FOS/BOS Schweinfurt bietet zwei neue Ausbildungsrichtungen

    Die Schweinfurter Friedrich-Fischer-Schule erweitert ab dem kommenden Schuljahr ihr Angebot an der Fach- wie der Berufsoberschule. Was kommt an der Schule neu hinzu?
    Die Friedrich-Fischer-Schule (FOS/BOS) Schweinfurt bieten ab dem kommenden Schuljahr zwei neue Ausbildungsrichtungen an – eine in der FOS und eine in der BOS. Foto: Stefan Sauer

    Nach einem fünfjährigen Schulversuch wurden an verschiedenen Fachoberschulen in Bayern schon zum Schuljahr 2018/19 neue Ausbildungsrichtungen eingeführt. Nun folgt die Friedrich-Fischer-Schule in Schweinfurt und wird ab dem Schuljahr 2020/21 die neue Ausbildungsrichtung "Internationale Wirtschaft" im Angebot der FOS haben. Das teilt Schulleiter Harald Bauer mit.

    Internationale Wirtschaft

    Der Grund: Ein großer Teil der Unternehmen und Institutionen in Schweinfurt und Umgebung sei bereits international tätig. Immer mehr Unternehmen – auch kleine und mittelständische – seien im Zuge der Globalisierung international aufgestellt. Die daraus resultierenden Aufgaben erforderten ein tiefes Verständnis für internationale Wirtschaftsbeziehungen und die Fähigkeit, mit Kunden, Partnern und Mitarbeitern aus verschiedenen Kulturen kommunizieren und arbeiten zu können.

    Diese Entwicklung greife die neue Ausbildungsrichtung „Internationale Wirtschaft“ der Fachoberschule auf, so der Schulleiter. Die Schüler würden im Unterricht wie im Praktikum die erforderlichen Qualifikationen erwerben.

    Das Profil der neuen Ausbildungsrichtung wird der Beschreibung zufolge geprägt durch das Prüfungsfach „Internationale Betriebswirtschaftslehre und Volkswirtschaftslehre“, das Profilfach „International Business Studies“, das in Deutsch und Englisch unterrichtet wird, sowie die zweite verbindliche Fremdsprache – wahlweise Französisch oder Spanisch. Ergänzend kommen die Fächer Rechtslehre und Technologie hinzu.

    Ausbildungsrichtung Sozialwesen

    Um etwa Apotheken-und Arzthelfer/innen, Erzieher/innen oder anderen im Gesundheits- oder Pflegebereich Tätigen die Möglichkeit zu geben, sich qualifiziert weiterzubilden und auf ein Studium vorzubereiten, führt die BOS ab dem kommenden Schuljahr für Berufsoberschüler die Ausbildungsrichtung "Sozialwesen" ein. Die Unterrichtsinhalte würden dabei "in enge Verbindung gebracht mit den Erfahrungen aus einer beruflichen Tätigkeit in Einrichtungen der sozialen Arbeit" unter anderem mit Kindern, Jugendlichen, Senioren, in pädagogischen, heilerzieherischen und pflegerischen Bereichen.

    Neben den Fächern im allgemeinbildenden Unterricht, stünden vor allem die Profilfächer Pädagogik/Psychologie, Sozialwirtschaft und Recht, Soziologie, Chemie und Biologie im Vordergrund. Außer einem mittleren Schulabschluss "benötigen die Schüler der Berufsoberschule zwingend einen Berufsabschluss in einem entsprechenden Ausbildungsberuf", so die Mitteilung.

    Interessenten können sich online bewerben 

    Ab sofort können sich Interessenten für die neuen Ausbildungsangebote online auf der Homepage der Schule (www.fosbos-sw.de) bewerben und anschließend die erforderlichen Unterlagen innerhalb des Anmeldezeitraums vom 2. bis 13. März vorlegen. Bei der Anmeldung handelt es sich laut FOS/BOS zunächst um eine Probeeinschreibung, da die letztendliche Genehmigung durch das Kultusministerium von der Anzahl angemeldeten Schüler abhängt.Ein Informationstag findet in der Friedrich-Fischer-Schule in der Goethestraße am 15. Februar von 10 bis 13 Uhr statt.

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