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    Röthlein

    Fahrzeugweihe für neues Feuerwehrfahrzeug TSF-Logistik

    Stolz ist die Feuerwehr Röthlein auf ihr neues Fahrzeug TSF-Logistik, das beim Sommernachtsfest unter Gottes Schutz gestellt wurde. Es freuen sich im Bild von links: Kommandant Harald Marschall, Kreisbrandmeister Matthias Hübner, Landrat Florian Töpper, Bürgermeister Albrecht Hofmann, zweiter Vorstand Steffen Kaiser, Vorstand Daniel Götz, Diakon Raimund Kochaneck, dritter Bürgermeister Peter Gehring und Kreisbrandrat Holger Strunk. Foto: Ruth Volz

    Die Feuerwehr freut sich über ihr neues Fahrzeug, ein Tragkraftspritzenfahrzeug Logistik, kurz TSF-L. Es löst das alte Löschgruppenfahrzeug ab, das 43 Jahre lang treu seinen Dienst versehen hat, betonte Kommandant Harald Marschall beim Festakt der feierlichen Segnung.

    Diakon Raimund Kochaneck erteilte den kirchlichen Segen und erbat Schutz für Fahrzeug und die Menschen, die es bedienen. Unser neues TSF-L ist ein Gewinn für alle Bürger der Gemeinde, hob Vorstand Daniel Götz ebenso wie Landrat Florian Töpper hervor. Die Hilfeleistung unter dem Motto "Löschen, Retten, Bergen, Schützen" sei heute mehr denn je notwendig.

    Der Indienststellung ging eine lange Vorgeschichte voraus, die bereits 2009 mit einer Konzepterstellung für alle drei Ortswehren begann. Im Jahr 2014 konnte man mit den Planungen beginnen, was das neue Fahrzeug in Zukunft leisten können soll. Gemeindeverwaltung und Feuerwehr arbeiteten dabei Hand in Hand. "Wir sind technisch einen großen Schritt weitergekommen, können individuell und flexibel eine große Einsatzbreite abdecken", freut sich Bürgermeister Albrecht Hofmann.

    Mit großem Weitblick sei die Fahrzeugausstattung ausgesucht worden, lobte auch Kreisbrandrat Holger Strunk. Vor gut sechs Wochen konnte die Gemeinde das Fahrzeug in Empfang nehmen. Neben der Beladung für den Brandeinsatz und mit der namensgebenden Tragkraftspritze wurden einige Besonderheiten integriert. So befindet sich eine Rettungsplattform zum sicheren Arbeiten in erhöhter Position an Bord.

    Lkw-Verkehrsunfälle können ebenso wie Gefahrgut- und Atemschutzeinsätze abgedeckt werden. Über eine heckseitige Hebebühne können mittels Rollwägen verschiedene Ausrüstungsgegenstände flexibel und einsatzbezogen mitgeführt werden. Einer der Rollwagen ist bestückt, um bei einem Unwettereinsatz Keller auspumpen zu können. Zwei enthalten Material für einen Gefahrgut-Ersteinsatz.

    Ein vierter Rollwagen kann Ausrüstungsgegenstände aufnehmen und transportieren. Kommandant und Vorstand dankten dem Planungsteam für ihr Engagement und der Gemeinde für die Bereitstellung der finanziellen Mittel (184 642 Euro, staatliche Förderung 42 000 Euro), vor allem aber für das Vertrauen in die Planung und die Arbeit der Feuerwehrleute.

    Bearbeitet von Peter Kallenbach

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