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    Schweinfurt

    Fest- und Ehrenabend beim RKV Solidarität Schweinfurt

    Ehrungen beim RKV Solidarität Schweinfurt mit Sportreferent Jürgen Montag, Thomas Grießmann (Vorstand Liegenschaften), Jürgen Stamm (VM Herren), Jürgen Hänelt (Vorstand Finanzen), Tamay Cat (VM Jugend), Lukas Bandorf (Vorstand Sport), Nellie Frenzel (VM Nachwuchs), Anja Zembsch (Vorstand Medienarbeit), Rolf Beck (55 Jahre), Helga Schätzle (70 Jahre), Bürgermeister Karl-Heinz Kauczok, Bayernpräsident Harald Schmid, Friedrich Braun (50 Jahre), Peter Schmitt (Vorstand Verwaltung) und Oberbürgermeister Sebastian Remelé Foto: Franziska Bandorf

    Peter Schmitt, Vorsitzender des RKV Solidarität Schweinfurt, blickte beim Fest- und Ehrenabend auf ein bewegtes Jahr zurück: 115 Jahre Soli – kein Grund groß zu feiern, aber ein Jahr, das trotzdem in die Annalen eingehen wird.

    Auf der diesjährigen Mitgliederversammlung wurde eine neue Satzung beschlossen, deren wesentlichste Änderung die Vereinsführung betrifft: Künftig wird ein fünfköpfiger geschäftsführender Vorstand die Geschicke des Vereins leiten, Die Ressorts unterteilen sich in Sport, Liegenschaften, Finanzen, Schriftführung und Medienarbeit sowie Verwaltung und Öffentlichkeitsarbeit. Sehr erfreulich ist die Tatsache, dass sich viele junge Mitglieder für Ämter zur Verfügung stellten. Schmitt sieht darin einen zukunftsweisenden Schritt.

    In seinem Grußwort hob Oberbürgermeister Sebastian Remelé den Zusammenhalt innerhalb der Vereinsfamilie hervor. Dieser werde insbesondere auch durch den Vorsitzenden geprägt und trage zu einer sehr familiären Atmosphäre im Verein bei. 

    Auch der Präsident des RKB Solidarität Bayern, Harald Schmid, lobte die Soli Schweinfurt als recht aktiven Verein auf Bundes- und Landesebene. Bei den Weltmeisterschaften im Hallenradsport in Basel gingen kürzlich einige vordere Plätze, unter anderem der Weltmeistertitel, an die Solidarität Bayern beziehungsweise Solidarität Deutschland. Schmid hob hervor, dass solche Leistungen nur durch großes Engagement der Übungsleiter möglich seien. 

    Die Höhepunkte des Abends waren wieder die Vorträge der Abteilungsleitungen. Franziska Bandorf und Rebecca Clemens, die Tandemführung im Kunst- und Einradfahren, luden die gebannten Zuhörer dazu ein, einen Wettkampftag mit ihnen zu durchleben. Von der Anfahrt, dem Halle suchen, über das Zöpfe flechten bis hin zur Generalprobe; schließlich dem Wettkampf bis letztendlich zur Siegerehrung. Ein aufregender Tag – amüsant, lebhaft erzählt und mit bewegten Bildern untermalt.

    Herausragend aus der Titelflut war hier der bayerische Meistertitel bei der Elite in der offenen Klasse durch Lukas Bandorf, Eva Böhnlein, Annika Ratte und Nicola Schöpplein.

    Jürgen Hänelt hielt Rückblick aus der Sicht der Tischtennisabteilung; auch er konnte von zahlreichen Erfolgen berichten: Die 1. Jugend holte sich beim Bezirkspokal die Bronzemedaille; Frank Gresser und Benno Müller qualifizierten sich für die Bayerischen Seniorenmeisterschaften. Vereinsmeister wurden Jürgen Stamm bei den Herren, Tamay Cat bei der Jugend und Nellie Frenzel beim Nachwuchs.

    Im Anschluss an die Sportlerehrungen wurden langjährige Vereinsmitglieder ausgezeichnet. Friedrich Braun wurde für 50 Jahre Mitgliedschaft zum Ehrenmitglied ernannt. Geehrt wurden Rolf Beck, Harald Schätzle und Karl-Heinz Sorger für 55 Jahre sowie Karin Immler, Henriette Reichenberger und Helga Schätzle für 70 Jahre Mitgliedschaft.

    Für die musikalische Umrahmung sorgten Sportlerinnen der Kunstrad-Abteilung mit Blockflöten, Violine und Cello, Saxofon sowie Querflöten, die mit weihnachtlichen Klängen zu unterhalten wussten.

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