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    Schwemmelsbach

    Feuerwehr noch besser für den Ernstfall gerüstet

    Über die Neuanschaffung der Schwemmelsbacher Feuerwehr freuten sich bei der Fahrzeugweihe die örtlichen Verantwortlichen mit Vereinsvorstand Michael, zweitem Kommandanten Jan Mannigel und Alt-Kommandant Josef Ziegler. Gratulationen gab es von Kreisbrandinspektor Reinold Achatz, zweitem Bürgermeister Gottfried Bindrim, Kreisbrandmeister Roland Beyfuß sowie Bürgermeister Anton Gößmann (v.l.n.r.). Foto: Dominik Zeißner

    Ihren 130. Geburtstag feierte die Freiwillige Feuerwehr Schwemmelsbach an zwei Tagen bei dem jährlichen Sommerfest. Am Festsamstag bot der Verein seine bekannten Makrelen vom Grill an, die unter der fachlichen Anleitung von Alt-Kommandant Josef Ziegler und seinem fleißigen Team zubereitet und serviert wurden. Der Sonntag stand ganz im Zeichen der Segnung und der Weihe des neu erworbenen Feuerwehrfahrzeug der Floriansjünger.

    Bei schweißtreibenden Temperaturen waren zahlreiche Wehren ringsum aus der Nachbarschaft vertreten. Von der Kreisinspektion wohnten der Zeremonie der zuständige Kreisbrandinspektor Reinhold Achatz sowie der verantwortliche Kreisbrandmeister Roland Beyfuß bei. Die politische Gemeinde war mit Bürgermeister Anton Gößmann und dessen Vize Gottfried Bindrim anwesend.

    Zu Beginn der offiziellen Segnung blickte der stellvertretende Schwemmelsbacher Kommandant Jan Mannigel auf die vergangenen 130 Jahre der örtlichen Wehr zurück. Von den Anfängen, die damals eher spärlich waren, bis in die Gegenwart. Nun kann die Wehr mit ihrem neu angeschafften Fahrzeug zu den Einsätzen und Übungen ausrücken. Mannigel erklärte das Fahrzeug bis ins Detail.

    Fahrzeug mit einem 600-Liter-Wassertank

    Die Anschaffung ist ein Löschgruppenfahrzeug 8/6 von Mercedes Benz, Baujahr 1990, stolze 140 PS, mit Platz für eine 9-Mann-Gruppe sowie für mehr Geräte. Außerdem ist das Fahrzeug mit einem 600-Liter-Wassertank ausgestattet. Musste man am alten, zu kleinen Fahrzeug einen externen Anhänger mitführen, hat das neue Auto nun genug Platz für die komplett benötigte Ausrüstung. Dazu gehört überwiegend ein Stromaggregat, zwei Pumpen, darunter eine tragbare sowie eine hohe Anzahl an wichtigen Geräten für den Ernstfall.

    Die Kommandanten sowie die Vorstandschaft der Wehr haben sich bewusst für "ihr Wunschfahrzeug" entschieden. Die Gemeinde hat den Kauf mit 8000 Euro unterstützt. Weitere 4000 Euro steuerte der Verein für Reparatur- und Verbesserungsmaßnahmen bei. Bürgermeister Gößmann machte deutlich, dass sich die Gemeinde in den letzten Jahren sehr bemüht hat, um die Ausrüstung in den insgesamt acht Wehren der Großgemeinde zu verbessern.

    Inspektion beglückwünschte die Wehr

    Kreisbrandinspektor Reinhold Achatz beglückwünschte die Wehr zu der Neuanschaffung und zog außerdem den Hut vor der Gemeinde, denn er erkannte, dass hier in den letzten Jahren viel Geld investiert wurde. Unter den feierlichen Klängen der Schwemmelsbacher Musikanten, die den Festakt musikalisch umrahmten, durfte Pfarrer Louis Wemalowa, das Feuerwehrfahrzeug segnen.

    Pfarrer Louis Wemalowa hatte die schöne und nicht alltägliche Aufgabe, das Feuerwehrfahrzeug dem Segen für eine stets unfall- und verletztungsfreie Fahrt zu geben. Foto: Dominik Zeißner

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