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    SCHWEMMELSBACH

    Feuerwehren von Wasserlosen sind für den Ernstfall gerüstet

    Alles nur Übung! Die Feuerwehren der Gemeinde Wasserlosen hielten eine sommerliche Großübung in Schwemmelsbach statt. Al... Foto: Dominik Zeißner

    Das Thermometer zeigte noch über 30 Grad an, als am vergangenen Mittwoch um Punkt 19 Uhr alle acht Feuerwehr-Sirenen in der Großgemeinde Wasserlosen anfingen zu heulen. Jan Mannigel, seit 2014 der zweite Kommandant der Schwemmelsbacher Floriansjünger, hat sich in Zusammenarbeit mit allen weiteren Kommandanten des Gemeindegebietes, eine sommerliche Großübung ausgedacht.

    Imaginärer Brand des DJK-Sportheims im Wiesengrund

    Fiktiver Brandherd war das Sportheim der DJK im Wiesengrund am Ortsende Richtung Kaisten. Dort ist ein Brand im Jugendraum ausgebrochen, zudem werden auch noch einige Personen vermisst, die sich zum Teil weiterhin im „brennenden“ Gebäude aufhalten. Weitere Personen sollen sich um Umfeld befinden und teils „herumirren“, so der Einsatzbefehl.

    Schnell waren alle acht Feuerwehren der Großgemeinde am Einsatzort eingetroffen. Nach Absprache mit dem zuständigen Einsatzleiter, wurden die Feuerwehrleute dementsprechend richtig positioniert und nach ihren Möglichkeiten eingesetzt. Ganz nah am Brandherd jedoch, waren die Feuerwehren aus Wülfershausen und Greßthal. Die beiden Wehren aus den Schwemmelsbacher Nachbarortschaften sind mit Atemschutz ausgerüstet.

    Atemschutz war vorne mit dabei

    Und so konnten diese mit schweren Atemschutzgerät, allein das Gewicht der kompletten Ausrüstung beträgt in etwa 16 Kilo, in den qualmenden Jugendraum eindringen und nach kurzer Zeit erfolgreich alle vermissten Personen bergen. Zur Unterstützung und zur Versorgung der Verletzten, kamen extra vier Rettungswägen der Dienstbereitschaft des Roten Kreuzes aus Schweinfurt angereist. Zudem wirkten von einem Arbeitskreis des Roten Kreuz, der sogenannten Realistischen Unfalldarstellung (RUD), einige Personen mit, die die Übung mit ihrem fast professionellen Schauspieltalent, zumindest optisch und hörbar ernsthaft untermalten. Außerdem wurden die Darsteller der „Unfallopfer“ vorher meisterhaft mit unechten Wundmalen, täuschend echt geschminkt.

    Die Martinshörner lockten die Zuschauer

    Die Übung, die nach und nach auch viele Zuschauer an das Sportgelände lockte, wurde von den kritischen Augen des Kreisbrandrats Holger Strunk beobachtet. Seitens der politischen Gemeinde Wasserlosen war der dritte Bürgermeister der Kommune, Martin Heil, vor Ort, um sich von der Einsatz- und Ausrüstungsfähigkeit der einzelnen Wehren zu überzeugen. Nach der schweißtreibenden Großübung, kamen die etwa 100 Feuerwehrler, sowie die anderen Einsatzkräfte und Notfalldarsteller, zu einer Nachbesprechung auf dem Sportplatz zusammen, ehe alle am Schwemmelsbacher Feuerwehrhaus mit Getränken und einer Brotzeit belohnt und versorgt wurden.

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