• aktualisiert:

    Werneck

    Flurneuorndung in Stettbach kommt auf den Weg

    Entsprechend dem Wunsch der Flurbereinigungsgenossenschaft Stettbach hatte sich der Gemeinderat 2017 dafür ausgesprochen, einen Antrag auf Flurneuordnung beim Amt für Ländliche Entwicklung zu stellen. Hierzu will das Amt jetzt ein Verfahren anordnen, was der Gemeinderat einstimmig begrüßte. In einer Stellungnahme an die Behörde wird mit Blick auf das geplante Flurbereinigungsverfahren bereits auf verschiedene Punkte aufmerksam gemacht.

    Zu berücksichtigen ist demnach der Flächennutzungsplan, insbesondere das geplante Baugebiet "Am Viehgrund" mit Regenrückhaltebecken. Hingewiesen wird auf den Ausbau der Gemeindeverbindungsstraße Schraudenbach-Stettbach mit Radwegbau, was Fläche in Anspruch nimmt, ebenso auf den sechsspurigen Ausbau der Autobahn-Talbrücke. Auch für einen angedachten Kernwegbau an der Gemarkungsgrenze zu Schraudenbach wäre Flächenerwerb erforderlich. Die Grundstückseigentümer haben die Möglichkeit, sich bei einer Info-Veranstaltung am 24. Oktober über das Vorhaben "Flurneuordnung Stettbach 4" zu informieren.

    Zur Kenntnis gab Bürgermeisterin Edeltraud Baumgartl einen vor drei Wochen gestellten Antrag der Fraktion B 90/Die Grünen. Diese wünschen die Bestellung eines gemeindlichen Beauftragten für die Belange von Menschen mit Behinderung in Werneck. Verbunden wäre dies mit einem Anhörungs- und Antragsrecht des Behindertenbeauftragten im Gemeinderat.

    Wie Baumgartl bekannt gab, sei die Verwaltung diesbezüglich schon länger mit einer interessierten jungen Frau in Kontakt. Festzulegen sind noch Art und Umfang der Aufgaben und die Vernetzung zu besprechen. Sobald die Zusage erfolge, werde im Gemeinderat Bericht erfolgen. Das Amt des Behindertenbeauftragten werde ehrenamtlich wahrgenommen aber stark vom Landratsamt begleitet und betreut, sagte Baumgartl. Die Behindertenbeauftragte sei wichtig als Bindeglied zwischen Ratsuchenden und Kommune ebenso als Ansprechpartner für die Bevölkerung. In 14 Landkreisgemeinden gibt es laut Baumgartl bereits Behindertenbeauftragte.

    Sanierungsbedürftig ist die Mauereinfriedung beim Stettbacher Friedhof, was bereits im Haushalt berücksichtigt wurde. Den Auftrag vergab der Rat jetzt für 21 758 Euro an die Firma Fuchs Bausanierung aus Arnstein. Sie wird insbesondere die Fugen der Natursteinmauer auskratzen und mit Mörtel neu verbandeln.

    Zugestimmt hat der Rat einem Vorhaben in Eßleben, für das bereits ein genehmigter Vorbescheid des Landratsamtes vorliegt. Der Bauherr will im unbeplanten Altortbereich auf einem Anwesen in der Strohgasse ein vorhandenes Wohnhaus umbauen und ein landwirtschaftliches Nebengebäude zu Wohnraum umnutzen. Außerdem soll eine vorhandene Scheune für bessere Lichtverhältnisse teilweise abgebrochen werden.

    Weitere Artikel
    Fotos

      Kommentare (0)

        Der Diskussionszeitraum für diesen Artikel ist leider schon abgelaufen. Sie können daher keine neuen Beiträge zu diesem Artikel verfassen!