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    DINGOLSHAUSEN

    Fortbestand des Kindergartens ist gesichert

    In die bisher als Fotostudio genutzten Räume in der Hauptstraße von Dingolshausen soll nun ein Pizzalieferservice einzie... Foto: Marion Heger

    Erneut lagen dem Dingolshäuser Gemeinderat in der jüngsten Sitzung verschiedene Bauangelegenheiten zur Beratung vor. Es ging aber auch um andere Punkte.

    Die Unterzeichnung eines Kooperationsvertrages zwischen der Gemeinde und dem Kindergartenträgerverein steht so zum Beispiel nun kurz bevor. Nach monatelangen Verhandlungen, an denen die Gemeinde, der Trägerverein, die Caritas und das Landratsamt beteiligt waren, haben sich die Vertragsparteien nun auf eine Kooperation geeinigt, die den Fortbestand des Kindergartens langfristig sichern und die Einrichtung für die Zukunft gut aufstellen soll. Im Rahmen der offiziellen Vertragsunterzeichnung soll dann auch die Öffentlichkeit entsprechend informiert werden, so Bürgermeister Zachmann.

    Für ein Ladenlokal in der Hauptstraße von Dingolshausen war eine Nutzungsänderung beantragt worden. Nachdem die Räume bisher als Fotostudio genutzt wurden, sollen diese nun an einen Pizzalieferservice vermietet werden.

    Dies entspreche einer gastronomischen Nutzung, jedoch ohne Bewirtung, wie Bürgermeister Lothar Zachmann erläuterte. Ergänzend fügte er hinzu, dass aus seiner Sicht nichts gegen diese Nutzungsänderung spreche, was letztlich auch der Gemeinderat so sah und den Antrag mit einstimmigem Beschluss bestätigte.

    Eine Gegenstimme gab es bei einem Antrag zur Nutzungsänderung von Wohnräumen in der Kapellenhöhe 13 in Bischwind. Dort sollen drei Praxisräume für Psychotherapie, Coaching oder Seminare eingerichtet werden.

    Im Seeweg 4 Dingolshausen sollen Altgebäude abgerissen werden. Die entsprechende Anzeige von Stella Bocklet und Christian Höfner für die Beseitigung lag dem Gremium zur Kenntnisnahme vor. Da es keinen gültigen Bebauungsplan in diesem Bereich gibt, ist die genehmigende Behörde das Landratsamt in Schweinfurt.

    Schließlich lag dem Gremium noch eine Bauvoranfrage von Yvonne und Thomas Götzendörfer vor, die im Baugebiet „An der Höhe II“ im Seeweg 13 einen modernen Neubau errichten möchten. Hierfür sind drei Befreiungen von den Festsetzungen des Bebauungsplanes notwendig, welche die Abstandsflächenregelung, die Baugrenze sowie die Dachform inklusive der Dachneigung betreffen. Nachdem das Gremium die Baupläne und die Situation auf dem Lageplan ausführlich begutachtet hatte, stimme es den Befreiungen ohne Gegenstimme zu.

    Auch einige Notarurkunden passierten ohne Gegenstimmen den Gemeinderat. So wurden in Bischwind zur Bereinigung von Flächen Grundstücke mit Rudolf Geiling getauscht, die entsprechend beurkundet wurden. Auch lagen Messungsanerkennungen bereits veräußerter Baugrundstücke vor, durch die noch einige Quadratmeter bereinigt werden mussten. Schließlich genehmigte das Gremium die Notarurkunde für den Grundstücksverkauf an Norbert und Tanja Mirbeth im Baugebiet Mönchstockheimer Weg III.

    Im Anschluss informierte das Ortsoberhaupt noch darüber, dass die vorgeschriebenen Probebohrungen im Bereich der Friedhofserweiterung keine negativen Ergebnisse gebracht haben und im Herbst nun die zweite Umgestaltungsphase auf den beiden bestehenden Friedhöfen durchgeführt werden soll. Insgesamt beteiligen sich etwa 100 Grabbesitzer und lassen einen Teil der Grabfläche mit Rasen begrünen.

    Einen Versuch ist es wert, so das einhellige Fazit des Gemeinderates zur Information des Bürgermeisters über ein Bundesförderprogramm zur Sanierung kommunaler Sportstätten. Deshalb sollen entsprechende Antragsunterlagen für die Sanierung der Sporthalle eingereicht werden.

    Auch in diesem Jahr unterstützt die Gemeinde den Fußballverein mit einem Zuschuss, der in gleicher Höhe wie der Übungsleiterzuschuss des Landratsamtes ausgezahlt wird. Nach dem vorliegenden Bescheid des Landratsamtes sind es in diesem Jahr 1162 Euro.

    Schließlich gab Bürgermeister Lothar Zachmann eine Stellungnahme zum Abstellen des Wassers in Bischwind ab. Dies war notwendig, da Wasserschieber ausgetauscht wurden, allerdings wurden die Bürgerinnen und Bürger an einem Tag nicht entsprechend informiert, wodurch es zu Unmut bei den Betroffenen kam. Zachmann betonte, dass dies nicht in seinem Sinne war und er das Ganze noch einmal mit dem Bauhof besprechen werde. Mit einer entsprechenden Entschuldigung im Gemeindeblatt will er dies auch noch entsprechend gegenüber den Bürgern zum Ausdruck bringen.

    Am Ende hatte der Bürgermeister noch eine sehr erfreuliche Nachricht. Der Bescheid über die Einkommenssteuerbeteiligung für das dritte Quartal lag erstmals über 200 000 Euro, was auf eine gute Beschäftigungslage in der Gemeinde hinweist. Diesen stärksten Einnahmeposten im Haushalt habe man den Bürgerinnen und Bürgern zu verdanken, die diesen erwirtschaften, so das Ortsoberhaupt.

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