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    FRANKENWINHEIM

    Frankenwinheimer wallen nach Vierzehnheiligen

    Die Wallfahrt nach Vierzehnheiligen stand in diesem Jahr unter dem Motto „GLAUBEN LEBEN“. 103 Frankenwinheimer und Gäste aus umliegenden Ortschaften nahmen an der traditionellen Vierzehnheiligen Wallfahrt teil, die nach alten Ortschroniken auf ein Pestgelübde zurückgehen soll.

    Bei sonnigem Wetter und durch den stetigen Wind mit angenehmen Temperaturen versehen, konnten die Wallfahrer in diesem Jahr den Weg in Angriff nehmen. Die Frankenwinheimer Wallfahrt reiht sich ein in die 170 Wallfahrten die in den Sommermonaten Vierzehnheiligen zum Ziel haben. Allein am vergangenen Wochenende waren zehn Wallfahrtsgruppen zugegen.

    Pfarrer Stefan Mai ließ es sich nicht nehmen und verabschiedete die Wallfahrer um 4.30 Uhr in der Frankenwinheimer Pfarrkirche. Im Gebet, mit modernen Meditationstexten und bei Gesang bewältigten die Pilger den Weg von Frankenwinheim bis Ebrach.

    Von Ebrach brachte der Bus die Frankenwinheimer bis nach Staffelstein und von dort ging die Prozession über Wolfsdorf nach Vierzehnheiligen. Besonders die Überwindung der letzten 108 Stufen bis hoch zur Basilika forderte den Pilgern nochmals alles ab.

    Viele Kinder dabei

    Elf Männer bewältigten auch in diesem Jahr die gesamte Strecke von Frankenwinheim bis Vierzehnheiligen zu Fuß, sie waren bereits am Mittwoch gestartet. In Wolfsdorf trafen sie auf die Hauptgruppe. Zufriedene und lachende Gesichter gab es dann bei der Abholung der Wallfahrer vor der Basilika durch Pater Stanislaus Wentowski. Er freute sich über die rege Teilnahme und die vielen Kinder, insgesamt waren es 24.

    Am Samstag besuchte man noch gemeinsam den Bußgottesdienst und betete den Kreuzweg rund um die Basilika. Der Tag schloss am Abend mit dem allgemeinen Wallfahrtsamt und der anschließenden Lichterprozession rund um die Basilika für alle Wallfahrtsgruppen ab.

    Ehrungen

    Das Wallfahrtsamt wurde in diesem Jahr für die drei großen Wallfahrten aus Frankenwinheim, Sand am Main und Priesendorf gefeiert. Nach der Messe erhielten Viktor Hämmerlein, Hiltrud Sendner, Stefanie Ziegler und Ingeborg Polster für ihre 25. Wallfahrt nach Vierzehnheiligen die Silberne Plakette. Für 14 Teilnahmen wurde Rita Thoma und für sieben Wallfahrten Jutta Barthelme, Amelie Bauer, Katja Förster, Benedikt Röll, Luisa Röll sowie Lukas Ziegler mit einer Anstecknadel geehrt.

    Am Sonntag fand für die Frankenwinheimer um 8 Uhr das große Wallfahrtsamt, zelebriert durch Pater Bernhard Braun, statt. Danach wurden die Wallfahrer verabschiedet, zogen aus der Basilika aus und begaben sich wieder auf den Heimweg. Nach einer Zwischenrast und Stärkung in Oberschwarzach wurde die Gruppe bei ihrem Durchmarsch in Schallfeld vom Kirchenpfleger Lothar Riedel mit Glockengeläut begrüßt und bestens mit kühlen Getränken versorgt.

    Großer Empfang zuhause

    Einen großen Empfang bereiteten die Frankenwinheimer Bürger ihren Wallfahrern bei der Ankunft am Ortseingang. Pfarrvikar Kai Söder begrüßte sie und zog mit ihnen und der Dorfbevölkerung gemeinsam in die Dorfkirche ein. Er zeigte sich erfreut über die enorme Teilnehmerzahl und dem Festhalten an dieser schönen Tradition und sprach seinen Segen aus.

    Die Organisation lag in den Händen von Wallfahrtsführer Gerhard Böhm, der sich bei Elmar Walter und seinem Team bedankte die den inhaltlichen Teil beisteuerten. Weiterer Dank galt den Fahnen-, Bild- und Lautsprecherträgern sowie den 16 Musikern mit ihrem Dirigenten Viktor Hämmerlein und ihrem Leiter Hans Strasser.

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