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    Gerolzhofen

    Frauenbund im Norden Deutschlands unterwegs

    Die Ausflügler des Katholischen Frauenbundes aus Gerolzhofen Gruppe vor dem Niebüller Hof. Foto: Helga Richter

    Der hohe, rauhe, stürmische Norden war in diesem Jahr das Ausflugsziel des Katholischen Frauenbundes Gerolzhofen. Nach einer langen Fahrt, unterbrochen von dem berühmten "Frühstück nach Frauenbundart",  kam man gegen 18 Uhr in Niebüll im Hotel an. Der Luftkurort wird auch als Tor zu den friesischen Inseln bezeichnet.

    Am nächsten Tag war Sylt, die Königin der Inseln, das Ziel. Quer durch Dänemark steuerte der Bus die Fähre auf der Nordseeinsel Romo an. Wer standhaft genug war, im wahrsten Sinne des Wortes, erlebte auf der Überfahrt den sprichwörtlichen rauhen Wind der Nordsee.

    List war die erste Station. Vorbei an der herrlichen Dünenlandschaft, für die Sylt bekannt ist, durch alte kleine Friesendörfer erreichten die Frauen Westerland, diesen für die "Reichen und Schönen" bekannten Ferienort. Viele Menschen gab es hier zu sehen und wer den Strand hautnah erleben wollte, musste seinen Geldbeutel aufmachen und "Eintritt" in Gottes schöne Natur bezahlen. Ansonsten bot die vielumschwärmte Insel nicht viel. Zurück "fuhr" der Bus mit dem Autozug über den 1927 erbauten Hindenburgdamm.

    Als das Gegenstück zu Sylt könnte man die Insel Föhr bezeichnen. Sie ist die größte und bevölkerungsreichste Insel ohne Landverbindung. Von Dagebüll aus setzte man wieder mit der Fähre zur Insel über. Was für eine  Augenweide. Grün, grün und nochmals grün. Föhr ist geprägt von Landwirtschaft und vom Marschland.

    Mit dem "Inselzügle" starteten die Reisenden zu einer Rundfahrt quer über die Insel. Leider fuhr der Zug am Friesendom St. Johannis in Nieblum vorbei, denn auf den Grabsteinen des dazugehörigen Friedhofs hätte man sehr viel über die Bewohner erfahren können. Mit einem Spaziergang durch die kleinen Gassen und über die Kurpromenade von Wyk endete dieser wunderschöne Tag.

    Eine Bootsfahrt auf der Eider und Treene führte am  malerischen, von den Holländern geprägten Friedrichstadt vorbei. Auf der Fahrt nach Husum, "der grauen Stadt am Meer", stieg man kurz am Eidersperrwerk aus. Husum ist die Geburtsstadt von Theodor Storm und der kulturelle und wirtschaftliche Mittelpunkt der Region. Nach einem kurzen Spaziergang mit dem Reiseleiter zum Marktplatz konnte jeder die Stadt selbst ergründen.

    Und schon war die Reise wieder fast zu Ende, denn am Samstag trat man wieder die Heimreise nach Gerolzhofen an.

    Abschließend dankten die Reisenden den Organisatorinnen Rita Spiegel und Beate Glotzmann für die schönen Tage. Gespannt darf man sein, wohin die Reise im nächsten Jahr geht.

    Bearbeitet von Karin Sauer

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