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    SENNFELD

    Freunde zwischen Pizza und Bratwurst

    Zum Abschied versammelten sich die Sennfelder und ihre Gastgeber vor dem Rathaus der italienischen Partnergemeinde. Foto: Klemens Vogel

    Erlebnisreiche Tage verbrachten 18 Jugendliche und fünf Betreuer beim Jugendaustausch in der Partnergemeinde Meduna di Livenza. „Als besonderer Höhepunkt ragte der Spielenachmittag heraus, bei dem insbesondere das Element Wasser im Vordergrund statt“, berichtet Christian Birkmeyer, der die Sennfelder Betreuer anführte. Auch der gemeinsame Besuch des Sonntagsgottesdienstes beeindruckte, an den sich traditionell ein Fass fränkisches Bier für die Gottesdienstbesucher anschloß.

    Gefragt waren auch die Fahrten nach Caorle zum Baden im Meer sowie zum Shopping in ein großes Einkaufszentrum. Hier standen die neueste italienische Mode und als „Mitbringsel“ italienische Lebensmittelspezialitäten im Mittelpunkt. Bürgermeisterin Marica Fantuz hatte auch die Kultur im Programm vorgesehen. Da die Fahrt in die Berge wegen eines heftigen Gewitters ausfallen musste, fuhr der Bus in die Hafenstadt Triest, wo unter anderem der Besuch des Naturkundemuseums interessant war.

    Für Abwechslung sorgten die kulinarischen Spezialitäten. So kredenzten die Sennfelder Jugendlichen Bratwürste, Kartoffelbrei und Sauerkraut mit fränkischem Bier für die Gasteltern. Die Gastgeber überraschten mit Pizza-, Wassermelonen- und Eisessen. Das Highlight war jedoch das italienische Abschlussessen: Vorbereitet von den Familien, die am Jugendaustausch mitwirkten. An diesem Abend zeigten sich die Gastgeber beeindruckt von den Abschlussreden der Sennfelder Jugendlichen, die Luca Reck auf italienisch und seine Schwester Chiara auf deutsch hielt.

    Beim Abschied blickte die Sennfelder Delegation auf eine wunderschöne, heiße Woche zurück. Unter vielen Tränen war allen klar, es muss und wird ein Wiedersehen geben. Denn viele neue Freundschaften wurden geknüpft und alte Freundschaften intensiviert. Dies sieht man - so Christian Birkmeyer - an der Kommunikation zwischen Sennfelder und Medunesen über Facebook sowie an den regen Chats über den Internetdienst WhatsApp.

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