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    Gerolzhofen

    „Friday for Future“: Realschüler packen an und sammeln Müll

    Das Abschlussbild der Müllsammlungsaktion. Auch im Bild, links vorne: RSRin Elisabeth Grimanelis, RSK Stefan Greb, Pastoralreferent Rainer Weigand; rechts: Organisatorin Barbara Stumpf. Foto: Guido Plener

    Im Rahmen der Nachhaltigkeitswoche der Stadt Gerolzhofen brachte sich die Ludwig-Derleth-Realschule mit einer Müllsammlungsaktion im Stadtgebiet von Gerolzhofen in der Flur Richtung Kartbahn, Gertraudiskapelle und Hörnau ein, heißt es in einer Pressemitteilung.

    „Es hat uns Spaß gemacht, es war lustig, aber auch anstrengend, so lange bei der Arbeit durchzuhalten. Denn wir wollten am Freitag, der weltweit zum Schüler-Protesttag für den Klimaschutz geworden ist, selbst umweltfreundlich handeln und nicht nur darüber reden.“ So lautete der offen geäußerte Leitsatz der Schüler nach ihrer am letzten Freitag erledigten Arbeit.

    Erstaunt darüber, wo überall der Plastikabfall, aber auch Glasflaschen zu finden waren, wurde alles Herumliegende eifrig eingesammelt und in Müllsäcken verstaut. Auch Zigarettenkippen zum Beispiel waren überall im Stadtgebiet und auf Parkplätzen zu finden, es wurde ein ganzer Eimer davon voll.

    Die Motivation der Schüler war teilweise so groß, dass die Lehrkräfte verstärkt Augenmerk auf die Sicherheit der Jugendlichen an den Straßenrändern lenken mussten, denn nicht alle Autofahrer waren rücksichts- und verständnisvoll.

    Es gab jedoch auch lobende und aufmunternde Zurufe, zum Beispiel von Radfahrern, die die Aktivitäten der Schüler beobachteten.

    Die Bürger aus Gerolzhofen waren offiziell dazu eingeladen, aktiv an der Aktion am Freitagvormittag teilzunehmen. Der einzige externe Helfer war jedoch Pastoralreferent Rainer Weigand, dem dafür ausdrücklich Anerkennung ausgesprochen wurde.

    Am Ende wurde der Müll in einem Container in der LDR deponiert. Um die Entsorgung kümmert sich  der Landkreis Schweinfurt.

    Die Aktion für die Umwelt, die von Biologielehrerin Barbara Stumpf organisiert wurde, wird auch in den kommenden Jahren, natürlich immer an einem „Friday for Future“, fortgeführt werden.

    Bearbeitet von Wolfgang Hüßner

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