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    Schweinfurt

    Friederike-Schäfer-Heim macht weniger Verlust als geplant

    Das Friederike-Schäfer-Heim in der Judengasse 25 wird von der Hospitalstiftung finanziert. Die musste in den letzten Jahren einiges zuschießen. Foto: Anand Anders

    Sie ist eine alte, sehr alte Stiftung, die älteste, die es in Schweinfurt gibt  – und hat sich bis heute ihren ursprünglichen Zweck bewahrt: Die Förderung der Kranken- und Altenpflege steht nach wie vor im Fokus der Hospitalstiftung. Gegründet im 14. Jahrhundert, unterhält die Stiftung heute das Friederike-Schäfer-Heim und zahlreiche Altenwohnungen. Auch Wälder und Grundstücke gehören der Stiftung, machen knapp 60 Prozent ihres Eigenkapitals aus. Ende 2018 verfügte die Hospitalstiftung über 10,5 Millionen Euro liquide Mittel, wie die Finanzreferentin der Stadt, Anna Barbara Keck, dem Haupt- und Finanzausschuss erläuterte. Denn verwaltet wird die Stiftung von der Stadt.

    In die Schlagzeilen kam die Stiftung vor allem im Zusammenhang mit dem Friederike-Schäfer-Heim, das seit Jahren hohe Verluste einfährt. Kann die Stiftung das schultern und gleichzeitig den geplanten Neubau des Seniorenheims? Fragen, die immer wieder gestellt werden. Und auf die es wohl erst im Herbst eine klare Antwort geben wird. Dann nämlich, wenn die Verwaltung, wie von Keck angekündigt, eine Einschätzung abgeben wird, wie es um die Stiftung bestellt ist. Die Zahlen aus 2018 sind deutlich besser als noch im Jahr davor, als die Stiftung ein Minus von 349 000 Euro einfuhr. 2018, das zeigt der Jahresabschluss, gab es einen Überschuss von 63 000.

    400 000 Euro waren für den Verlustausgleich eingeplant

    Was laut Finanzreferentin zum einen damit zusammenhängt, dass geplante Investitionen in den Bauunterhalt in den Altenwohnheimen An den Brennöfen oder in der Elsa-Brändström-Straße nicht durchgeführt werden konnte. Zum anderen fiel der Verlust, den das Friederike-Schäfer-Heim 2018 einfuhr, geringer aus. 400 000 Euro waren für den Verlustausgleich eingeplant worden, tatsächlich fielen nur 120 200 Euro an, so Keck.

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