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    Donnersdorf

    Friedhofskreuz in Kleinrheinfeld wird restauriert

    In der ersten Sitzung nach der Sommerpause stand die Beratung über das marode Friedhofskreuz im Ortsteil Kleinrheinfeld, ganz oben auf der Agenda. Es stellte sich grundsätzlich die Frage, Restaurierung oder komplette Erneuerung?  Nach einem vorliegenden Angebot, würde eine Restaurierung gut 8000 Euro kosten. Die geschätzten Kosten für eine komplette Erneuerung würden, laut Bürgermeister Klaus Schenk, mit 12 000 bis 15 000 Euro zu Buche schlagen. Eine Restaturierung hätte auch weiterhin den Vorteil, dass man 20 Prozent der Kosten vom Amt für Denkmalschutz als Förderung erhalten würde. Nach kurzer Diskussion stimmten die Räte einstimmig einer Restaturierung zu. Das Ortsoberhaupt wurde gebeten, den Auftrag für die Restaurierungsrbeiten, anhand des vorliegenden Angebotes, zu erteilen.

    Ein weiterer Tagesordnungspunkt war die Beratung über die Vergabe der Ingenieurleistungen über die Leistungsauschreibung für die Kanal- und Wasserleitungsabeiten in der Schul- und Alfred-Wendt-Straße im Gemeindeteil Traustadt. Die Kosten für die Schulstraße belaufen sich voraussichtlich auf 176 000 Euro. Für die Ingenieurleistungen werden 53 000 Euro fällig. Bei der Alfred-Wendt-Straße liegt die ausgeschriebene Summe bei ungefähr 180 000 Euro. Die veranschlagten Kosten für die Ingeneurleistungen belaufen sich auf 25 000 Euro. Die Leistungsverzeichnisse für die Gewerke Kanal- und Waserleitungsbau sollen laut beauftragten Ingenieurbüro Mitte November 2019 an die Firmen gehen, somit ist mit einer Vergabe der Arbeiten Anfang 2020 zu rechnen. Die Räte erteilten einstmmig den Auftag an das Ingenieurbüro, die Ausschreibungen für die beiden Gewerke zu erstellen.

    Für die Befüllung des Hackschnitzelbunkers für die Gemeinschaftsheizung im Falkenbergzentrum, muss noch ein Hackschnitzelgebläse angeschafft werden. Dem Gremium lag ein Angebot über ein transportables Gebläse vor. Nach kurzer Diskussion wurde ohne Gegenstimme beschlossen, das fahrbare Hackschnitzelgebläse zum Bruttopreis von 9320 Euro anzuschaffen.

    Die Verkehrsschau Anfang August mit Bürgermeister, Verkehrspolizei und staatlichem Bauamt zum Thema Fußgängerüberweg in der Hauptstraße, brachte folgendes Ergebnis: Ein Übergang ist prinzipiell möglich, aber nur direkt in Höhe der bestehenden Verkehrsinsel, also kurz vor der Kurve.  Die Räte fanden diese Möglichkeit nicht gerade ideal. Bürgermeister Schenk wurde beauftragt,  nochmals beim Bauamt zu dieser Problematik vorzusprechen.

    Der Internetauftritt der Gemeinde Donnersdorf soll neu gestaltet werden. Bürgermmeister Schenk beauftragte Gemeinderat Stefan Meißner, einige Layouts einer neuen Homepage zu erstellen, um diese dann in einer der nächsten Sitzungen zur Auswahl und zur Diskussion zu stellen.

    Das Bauvorhaben einer Firma im Gewerbegebiet in Donnersdorf, über die Erhöhung und Vergrößerung der bestehenden Containerhalle samt der Befreiung von der Überschreitung der Baugrenze, wurde einstimmig genehmigt.

    Der Antrag über den Neubau eines Einfamilienhauses mit Garage, im Gemeindeteil Kleinrheinfeld, fand ebenfalls die einhellige Zustimmung des Gemeinderates.

    Der Bauantrag über die Änderung des Eingangsbereiches samt Errichtung eines Vordaches und Carports mit einer Lagerhalle wurde vom Gremium ohne Gegenstimme durch gewunken.

    Etwas schwieriger gestaltete sich die informelle Bauvoranfrage über den Naubau eines Wohnhauses mit Garage im Ortsteil Traustadt. Grundsätzlich wurde der Anfrage seitens der Gemeinde ohne Einwände zugestimmt. Allerdings liegt das  Bauvorhaben im Außenbereich. Daher muss das Bauamt seine Zustimmung erteilen. Eine neue Bauleitplanung muss auf Kosten des Bauwilligen erstellt werden. Ebenso sind die Erschließungskosten vom Bauherren zu tragen.

    Abschließend bedankte sich Bürgermeister Klaus Schenk bei Gemeinderätin Susanne Reh und ihrem Team für die Gestaltung und Ausführung des Ferienspaßprogramms im Gemeindebereich. "Ihr habt auch dieses Jahr wieder ein tolles, reichhaltiges und vor allem ein sehr naturnahes Programm ausgearbeitet und durchgeführt. Euch allen im Namen der Gemeinde und der teilnehmenden Kinder an dieser Stelle nochmals herzlichen Dank", so Klaus Schenk wörtlich.

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