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    DONNERSDORF

    Für die digitale Zukunft bestens gerüstet.

    Die Vorstellung des Masterplanes für den Breitbandausbau stand an erster Stelle bei der Ratssitzung. Joachim Först von der Firma Först Consult aus Würzburg teilte kurz mit, was beim Breitbandausbau in der Gemeinde passiert ist und was in Zukunft noch möglich ist.

    „Da sich die Datenströme weltweit bisher alle zwei Jahre verdoppelt haben, ist der Datenfluss zukünftig nur noch über Glasfaserkabel zu bewältigen. Die bisher verwendeten Kupferkabel, haben zu viel Datenverluste und sind nicht mehr zeitgemäß. Die Zukunft gehört dem Glasfaserkabel. Große Datenmengen, in Lichtgeschwindigkeit und ohne Verlust bis in jedes Haus“ erläuterte der Fachmann weiter.

    Die Kosten für den Glasfaserausbau in der Großgemeinde Donnersdorf samt seinen Ortsteilen, würden sich, einer vorsichtigen Schätzung nach, auf vier Millionen Euro belaufen. Mit neuen Förderprogrammen, die über die bisherige Fördergrenze von 30Mbit/s hinaus gehen, rechnet der Experte für den Breitbandausbau allerdings erst im Jahre 2019. Auf jeden Fall sollte die Gemeinde bei jeder Tiefbaumaßnahme Leerrohre für den späteren Glasfaserkabeleinbau verlegen. Für die Anschaffung und Verlegung der Leerohre müsste die Gemeinde in Vorleistung gehen, kann diese Kosten allerdings über ein Förderprogramm wieder ausgleichen.

    Auch der Bereich Mobilfunk müsse weiter ausgebaut und gefördert werden, berichtete Först weiter. Das neue 5G-Netz, das für das autonome Fahren benötigt wird, müsse landesweit, ohne Funklöcher vollflächig abgedeckt und funktionsfähig sein.

    Selbst Bürgermeister Klaus Schenk berichtete abschließend von dem Trend, dass bei Neubürgern, die sich gerne in der Gemeinde ansiedeln oder bauen möchten, die Frage nach der Datengeschwindigkeit, neben einer guten Infrastruktur sowie einer guten Verkehrsanbindung, mit die höchste Priorität hat.

    Im weiteren Verlauf teilte das Ortsoberhaupt mit, dass die Erd-, Tief- und Hochbaumaßnahmen am Kindergartenneubau in Donnersdorf für 931 865 Euro vergeben worden sind. Mit den Arbeiten soll Ende August begonnen werden.

    Für die geplanten Friedwald Bestattungen im Waldgebiet „Eichelberg“ bei Kleinrheinfeld und „Ehretsholz“ bei Traustadt fasste das Gremium einstimmig den Beschluss, diese Flächen bei der nächsten Änderung des Flächennutzungsplanes zu erfassen.

    Gemeinderat Richard Karbacher aus Pusselsheim, als Vorsitzender des Rechnungsprüfungsausschusses und Schriftführerin Iris Horn teilten ihren Ratskollegen das Ergebnis der Rechnungsprüfung für die Jahresrechnung 2017 mit. Laut Karbacher gab es nach Durchsicht der Belege, keine erwähnenswerten Mängel, sondern nur einige kleinere Unklarheiten und Fragen. Diese konnten aber gleich an Ort und Stelle zusammen mit Bürgermeister Klaus Schenk geklärt und ausgeräumt werden.

    Der Bauantrag über den Anbau eines Lagerraumes an die bestehende Tribüne am Sportplatz durch den Sportverein in Donnersdorf wurde zur Kenntnis genommen und durchgewunken.

    Ein großer Dank, im Namen der Gemeinde, ausgesprochen von Bürgermeister Klaus Schenk, ging an Gemeinderätin Susanne Reh aus Donnersdorf. Wie in all den Jahren zuvor, hat sie auch dieses Jahr erneut, das Ferienspaßprogramm für die Jüngsten der Gemeinde organisiert, geleitet und auch mit ihren Helfern selbst durchgeführt.

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