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    Schweinfurt

    Für die neue Kita rollen die Bagger

    Für die neue Kita am Spitalseeplatz in Holzmodul-Bauweise haben die Bauarbeiten begonnen, im Herbst ist das Gebäude bezugsfertig. Foto: Oliver Schikora

    Die Bauzäune sind aufgestellt, die Bagger stehen schon dort und die Baggerfahrer haben bereits ganz offensichtlich angefangen, ihrer Arbeit nachzugehen, wie man dem großen Aushubhaufen nach schließen kann. Die Bauarbeiten für die neue Kindertagesstätte auf dem Spitalseeplatz haben begonnen, im Herbst soll das Gebäude, das in Holzmodulen gebaut wird, fertig sein.

    In Schweinfurt fehlen bis zu 150 Krippen-und Kindergartenplätze, darauf hat Jugendamtsleiterin Maria Albert-Wirsching immer wieder hingewiesen. Die Bevölkerung wächst, es gibt schon lange einen Rechtsanspruch (ab 2025 auch für Ganztagesbetreuung in der Grundschule), deswegen arbeitet die Stadtverwaltung daran, möglichst schnell mehr Plätze anzubieten. Im neuen Stadtteil Bellevue wird im Moment die neue Schule mit Zweifach-Turnhalle und Kindertageseinrichtung geplant. Zusätzlich wird nun die Kita am Spitalseeplatz gebaut, die 76 Plätze bietet – 52 für Kindergartenkinder und 24 für Krippenkinder. 

    In der Wälzlagerstadt gibt es laut Jugendamt in den vergangenen drei Jahren 250 Kinder mehr als prognostiziert. Unter drei Jahre sind im Moment 1601 Schweinfurter. Viele Kinder sind laut Albert-Wirsching im ersten Lebensjahr zu Hause, danach aber steige der Bedarf der Eltern nach Krippenplätzen, da viele Mütter wieder arbeiten gingen.

    Betrieben wird die Einrichtung am Spitalseeplatz von der evangelisch-lutherischen Gesamtkirchenverwaltung, vertreten von der Kirchengemeinde St. Johannis in Schweinfurt. Insgesamt plant man 586 Quadratmeter auf zwei Stockwerken plus Freiflächen.

    Die Genehmigung des 2,2 Millionen-Euro-Neubaus im Bauausschuss war reibungslos. Doch die Anmerkung von Reginhard von Hirschhausen (Bündnis 90/Die Grünen) und Ulrike Schneider (Schweinfurter Liste/Freie Wähler), der Standort sei unglücklich, da man ursprünglich hier einen der so genannten grünen Trittsteine vom Landesgartenschau-Gelände in der Kaserne hin zur Innenstadt geplant habe, löste bei Oberbürgermeister Sebastian Remelé (CSU) Unverständnis aus, da aus seiner Sicht der Kindertagesstätten-Bau alternativlos sei. 

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