• aktualisiert:

    Dingolshausen

    Gebühr für Nutzung der Leichenhalle angepasst

    Gegen eine informelle Anfrage für die Errichtung eines Einfamilienhauses mit Garage und Carport im Neubaugebiet in Bischwind hatte der Gemeinderat keine Einwände. Das Gremium signalisierte, im Fall der Vorlage eines entsprechenden Bauplanes die erforderlichen Befreiungen von den Festsetzungen des Bebauungsplanes zu erteilen. Diese beziehen sich auf die Dachform der Garage, die Baugrenze, die Farbe der Dacheindeckung und die Kniestockhöhe.

    Keine Befreiungen waren dagegen bei dem vorliegenden Bauantrag notwendig. Dieser bezog sich auf den Neubau eines Einfamilienwohnhauses mit Doppelgarage in der Lindenstraße. Dort wurde ein bestehendes Grundstück geteilt, auf dem bisher unbebaute Teil soll nun das Einfamilienwohnhaus errichtet werden.

    Weitere Beschlüsse hatte der Gemeinderat in Bezug auf die Ortsbeleuchtung zu fassen. So soll der neu gebaute Fußweg an der Höhe für etwa 3300 Euro mit einer Pilsleuchte ausgestattet werden. Außerdem soll die Beleuchtung am Seeweg um eine Leuchte ergänzt werden, die eine in diesem Bereich demontierte Leuchte ersetzen soll. Die Kosten betragen hier 2400 Euro.

    Für die bevorstehende Kommunalwahl wurden Oswald Rippstein als Gemeindewahlleiter und als dessen Stellvertreter Ludwig Sendner bestellt. Weiterhin wurde die Entschädigung für die Wahlhelfer auf 45 Euro festgelegt. Die Mitglieder des Gemeindewahlausschusses erhalten ein Sitzungsgeld von 20 Euro je Sitzung.

    Aufgrund einer  Prüfungsfeststellung der überörtliche Rechnungsprüfung des Bayerischen Kommunalen Prüfungsverbandes musste die Gemeinde die Gebühr für die Nutzung der Leichenhalle anpassen. Diese darf nicht pauschal berechnet werden, sondern muss in Abhängigkeit von der Nutzungsdauer gestaffelt werden. Statt einer pauschalen Gebühr in Höhe von 18 Euro wurden 10 Euro pro angefangenen Benutzungstag festgelegt. Die Satzung wird entsprechend geändert.

    Eine weitere Prüfungsfeststellung bezieht sich auf die Untersuchung des gemeindlichen Kanalnetzes, die in Dingolshausen seit mehr als zehn Jahren nicht mehr durchgeführt wurde. Eine Förderfähigkeit einer derartigen Kanaluntersuchung soll geprüft werden, da die Kosten für eine optische Inspektion mit 260 000 Euro und die entsprechende Auswertung mit 30 000 Euro beziffert werden.

    Zwei Mal wöchentlich bequem per E-Mail:
    Abonnieren Sie jetzt den kompakten Schweinfurt-Newsletter!

    Kommentare (0)

      Der Diskussionszeitraum für diesen Artikel ist leider schon abgelaufen. Sie können daher keine neuen Beiträge zu diesem Artikel verfassen!