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    Gerolzhofen

    Gedenken an die Opfer von Krieg, Terror und Vertreibung

    Am Volkstrauertag gedenkt Deutschland allen Menschen, die durch Krieg und Terror, Gewalt und Diktatur, Flucht und Vertreibung ihr Leben verloren haben. Und auch derer, die wegen ihrer Überzeugung, Religion oder Rasse gefoltert oder ermordet wurden.

    Auch in Gerolzhofen findet wieder eine Gedenkveranstaltung für die Opfer statt und zwar am Samstag, 16. November. Nach dem Ende des Vorabendgottesdiensts in der Stadtpfarrkirche formiert sich der Zug um 19 Uhr am Hauptportal des Steigerwalddoms. Von dort ziehen die Vertreter der Stadt, der Kirchen, der örtlichen Vereine und die Bürgerinnen und Bürger schweigend unter dem Schlag der Trommel hinunter zur Kriegergedächtnisstätte am Volkachbach. Mitglieder der Feuerwehr werden den Zug mit Fackeln begleiten und den Verkehr regeln. An der Gedächtnisstätte findet dann eine kurze Feierstunde mit Kranzniederlegungen statt. 

    "Ich bin dankbar, dass meine Generation die Grauen des Krieges nur aus Erzählungen und Medienberichten kennt. Deshalb ist der Volkstrauertag ist ein wichtiger Tag der mahnenden Erinne­rung", schreibt Bürgermeister Thorsten Wozniak in seiner Einladung zum Volkstrauertag. "Ich möchte aber auch an ein zweites Jubiläum erinnern, nämlich die friedliche Revolution, die vor 30 Jahren, also 1989, für den Fall der Berliner Mauer gesorgt hat. Lassen Sie uns am Volkstrauertag gemeinsam gedenken, erinnern und mahnen. Lassen Sie uns erinnern und dankbar sein, dass wir in einem freien Land leben. Die Botschaft des Volkstrauertages lautet: Jeder von uns kann zu einer Zukunft in Frieden und Freiheit beitragen. Wir alle können einstehen für Toleranz, Friede und Verständigung."

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