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    Schwanfeld

    Gemeinde Schwanfeld: Brunnensanierung abgeschlossen

    Richard Köth zitierte am Gemeindebrunnen aus den Ergebnissen der erfolgreich beendeten Sanierung. Rund die Hälfte des Schwanfelder Wasserbedarfs kann der Brunnen nun wieder abdecken. Foto: Hans-Peter Hepp

    Der Gemeindebrunnen ist saniert und versorgt auch künftig rund die Hälfte der Schwanfelder mit Trinkwasser. Bei einem Ortstermin stellte Bürgermeister Richard Köth den Gemeinderäten den Stand der Dinge vor.

    "Die Nitratwerte sind im richtigen Bereich, es werden dem Brunnenwasser Sauerstoff und Mangan zugeführt", berichtete Bürgermeister Köth. Er skizzierte nochmals den gesamten Sanierungsverlauf, schilderte den Einbau der neuen Elemente und verwies auf die nächsten zwei Jahre. Solange wird man von Behördenseite den Brunnen und das Trinkwasser prüfen und, falls es keine Probleme gibt, den Betrieb weiter laufen lassen.

    In der Nähe des Aufzugs – also unmittelbar zwischen Pfarrzentrum, VG und Rathaus – wird die Gemeinde eine Ladestation für E-Bikes errichten. Drei Pedelecs können dort dann gleichzeitig mit Strom versorgt werden. Die Mitglieder des Gemeinderates hatten bei einem Rundgang unterschiedliche Standortmöglichkeiten geprüft und waren letztendlich zu dem Beschluss gekommen, am Fuße des Rathauses diese Service-Station zu errichten. Der Antrag wurde ohne Gegenstimme angenommen.

    Einstimmig lehnte der Gemeinderat den Antrag der katholischen Kirchenstiftung ab, Räume im alten Kino für die KJG nutzen zu dürfen. Schon bei Besprechungen mit Vertretern der Stiftung und beim Besuch im alten Kino war allen Beteiligten klar geworden, dass die Räume keine neue Heimat für die KJG werden. Richard Köth schilderte dem Gemeindeparlament die Situation vor Ort, er verwies auf hohe Heizkosten (dort ist eine Elektroheizung installiert), und er berichtete von seinen Gesprächen mit der Kirchenstiftung. Nach Abwägen aller Argumente sei "diese Überlegung für die KJG kein Thema mehr gewesen." Der vorgelegte Antrag wurde deshalb abgelehnt.

    Auch heuer bietet die Gemeinde Schwanfeld eine Ferienbetreuung für daheimgebliebene Kinder an. Die bewährten Zeiten werden beibehalten, die Kosten für die Betreuung erhöhen sich moderat (fünf Euro pro Woche und Kind). Der Partner Kolping jedoch hat seine Preise leicht erhöht. Die Ferienbetreuung wird in Angriff genommen, wenn mindestens vier Kinder angemeldet sind, ab zwölf Kindern sind zwei Gruppen vorgesehen. Dem Beschlussvorschlag folgten alle Räte.

    Vor der Sitzung hatte der Gemeinderat am Klärwerk und am Gemeindebrunnen Ortstermine wahrgenommen, und der Rat stattete auch dem Gelände am Sportplatz (geplanter Standort für den Platz für Jung und Alt) einen Besuch ab.

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