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    Grettstadt

    Gemeinde sammelt Ideen zum künftigen Kindergarten-Standort

    Wohin mit dem künftigen, modernen Einheitskindergarten, der die bisherigen Kigas in Unter- und Obereuerheim ersetzen soll? Die Gemeinderäte der einzelnen Ortsteile waren aufgefordert, sich Gedanken über den Standort machen.

    Wolfgang Eller hatte am Ratstisch eine Liste für mögliche Flächen in Obereuerheim dabei. Da wäre ein kleineres, unbewohntes Anwesen, am letzten Haus rechts der Straße in Blickrichtung Untereuerheim. Linkerhand in gleicher Richtung befindet sich eine alte Gärtnerei. An der Dürrfelder Straße, Höhe Zufahrt Gewerbegebiet Gänswasen, gäbe es ein weiteres Areal, ebenso südlich des Sperkenwegs, in Richtung Dürrfeld.

    Martin Siepak fragte nach einem Gelände am südlichen Rand von Untereuerheim, ebenso wie Felix Schneider. Das war mit seinen 8000 Quadratmetern bereits von der Verwaltung vorgeschlagen worden. Nur liegt es nahe der Autobahn. Wolfgang Eller gab zu bedenken, dass in Sachen Emissionsschutz auch mit Abgas-Belastungen gerechnet werden müsse. "Das Grundstück gehört uns" - für Bürgermeister Ewald Vögler bleibt das neben der Größe ein gewichtiger Punkt. Das Thema Lärm-Emission sei, dank Schallschutz an der Autobahn, regelbar. Alles andere müsse man klären.

    Erweiterung des bestehenden Altbaus?

    Ebenfalls ins Spiel gebracht wurde von Felix Schneider ein Fläche am künftigen Baugebiet Baumgärten II, Richtung Weyer. Heinrich Lindner verwies auf den Spielplatz Kapellenstraße unweit des Obereuerheimer Sandwegs. Die Fläche ist mit 2200 Quadratmetern recht klein, meinte der Bürgermeister. Zudem müsste dazu der Baumbestand gefällt werden. Von einer Erweiterung des bestehenden Kindergarten-Altbaus Richtung Schloss ist Vögler nach wie vor wenig angetan, angesichts der Hanglage. Andreas Schech denkt an Grundstücke im Südwesten, ortsauswärts an der Kreisstraße nach Dürrfeld. Dort könnte allerdings die Zufahrt für den Kindergarten ein Problem werden.  

    Wolfgang Eller hat eine Bürgerversammlung im Sinn, bei der die Obereuerheimer Ideen einbringen können. Generell sind  alle Bürger eingeladen, Standorte vorzuschlagen. Nach der Ideensammlung wird es eine "Ranking-Liste" mit einer Rangfolge der Vorschläge geben, die dann auf konkrete Umsetzbarkeit geprüft werden.

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