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    SCHWANFELD

    Gemeinde wartet auf die Schlussberichte

    Die Zwischenergebnisse beim Brunnenausbau mehren die Hoffnung, dass Schwanfeld weiterhin Wasser aus dem gemeindlichen Brunnen nutzen kann. Die Nitratwerte sind wohl innerhalb der gesetzlichen Parameter, die Fördermenge reicht aus, um das Wasser auch künftig wirtschaftlich aus der eigenen Quelle in den Kreislauf zu integrieren.

    Die exakten Resultate liegen allerdings noch nicht vor. Richard Köth verlas im Gemeinderat Teilergebnisse aus dem Zwischenbericht. Er berichtete, wie tief die Probebohrungen gingen und welche Gesteins- und Wasserschichten angetroffen wurden. Zum Ende der Arbeiten läuft noch ein 72-Stunden andauernder Pumpversuch, der sichere Werte liefern soll. Bei den Arbeiten waren das Wasserwirtschaftsamt Bad Kissingen und ein Geologe stets eingebunden. Eine neue Oberflächenabdeckung soll gewährleisten, dass eine zusätzliche Nitratzufuhr in das Brunnenwasser verhindert werde, meinte der Bürgermeister.

    Der Prüfungsausschuss unter Vorsitz von Doris Neuhoff hatte den Haushalt 2016 unter die Lupe genommen und nach der Feststellung die Entlastung der Verantwortlichen beantragt. In dem ausführlichen Bericht führte Schriftführer Thomas Lintl Fakten auf, nannte anhand von Beispielen, wie der gemeindliche Haushalt getestet wurde. Er präsentierte unter anderem die Zahlen für die Bücherei und die Feuerwehr, zeigte auch die Entwicklung im Bereich des Personals auf.

    Die Unterschiede zwischen den Kalkulationen/Planungen und den tatsächlichen Kosten wurden gegenüber gestellt; Thomas Lintl führte aber auch Punkte auf, wo der Ausschuss feststellte, dass Planungen nicht umgesetzt wurden. In seinem Fazit bestätigte der Prüfungsausschuss die finanziellen Strukturdaten für 2016, stellte die Richtigkeit des Haushaltes fest und sprach sich für die Entlastung aus.

    Zwei Punkte erwähnten die Prüfer: die Pro-Kopf-Verschuldung sank auf rund 72 Euro und die Verwaltung solle prüfen, ob man mit elektronischen Tätigkeitserfassungen - etwa im Bauhof - nicht wirtschaftlicher arbeiten könne. Ohne Gegenstimme folgten die Gemeinderäte dem Antrag auf Entlastung.

    Am Obereisenheimer Berg kann man sich zum gemeinsamen Grillen treffen. Dies bestätigte Bürgermeister Richard Köth auf Nachfrage. Allerdings müsse das Barbecue angemeldet werden und ein Erwachsener als Verantwortlicher die Anmeldung einreichen.

    Mehr Straßen und Rohrsysteme als ursprünglich angedacht, wurden mit einer Kanal-TV-Befahrung geprüft. Die detaillierten Ergebnisse und die daraus resultierenden Vorschläge für Sanierungsarbeiten erhält die Gemeinde Schwanfeld in der 24. Kalenderwoche.

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