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    Stadtlauringen

    Gemeinde will sich nicht unter Druck setzen lassen

    Der Wunsch nach lückenloser Mobilfunkabdeckung ist im Gemarkunsgebiet Stadtlauringen allgegegenwärtig. Laut Online-Andeckungsplan ist das Gebiet zwar gut versorgt, doch dazu genügt es, wenn bereits ein Mobilfunk-Anbieter seine Versorgungsleistung zur Verfügung stellt.

    Bürgermeister Friedel Heckenlauer ging in der Gemeinderatssitzung nochmals auf die besondere Situation im Markt ein, zumal dieses Thema in fast allen Bürgerversammlungen zur Sprache kam. Geradezu prekär ist die Situation in Oberlauringen und Wetzhausen, wo sich Netzanbieter Telekom nach langen Verhandlungen endlich bereit erklärt hatte Mobilfunkmasten mit der entsprechenden Technik zu bestücken, dann aber Widerstand aus der Bevölkerung kam, die aufgrund der Nähe zur Wohnbebbauung gesundheitliche Beeinträchtigungen befürchtete.

    Mit Unterschriftenlisten wurden diese Bedenken eindrucksvoll unterlegt. Telekom hatte darauf hin der Gemeinde ein Ultimatum bis Ende April gestellt, ansonsten würden die Mobilfunkpläne "ad acta" gelegt. Heckenlauer will sich davon aber nicht einschüchtern lassen. Dem Gemeinderat empfahl er deshalb am grundsätzlichen Ziel einer Mobilfunk-Verbesserung festzuhalten.

    Die Bedenken der Bürger sollte man nicht unter den Tisch kehren und deshalb eine behutsame Vorgehensweise wählen. Die Gespräche mit der Deutschen Telekom will er deshalb auf jeden Fall auch nach Ablauf des Ultimatums weiter führen.

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