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    Bergrheinfeld

    Gemeinderat: Fortführung der Kirchweih ab 2020

    Mit der Gründung einer Festgemeinschaft scheint die Zukunft der "Bercher Kerm", die heuer vom 23. bis 26. August stattfindet, für die Zukunft gesichert, so dass auch in den kommenden Jahren die Plüapaare ihren Umzug machen können, wie im vergangenen Jahr (im Bild). Foto: Horst Fröhling

    Seit über zwei Jahren wird über eine Festgemeinschaft diskutiert, die abwechselnd mit dem TSV Bergrheinfeld die Kirchweih veranstalten soll. Jetzt geht es hier einen Schritt weiter.

    Die Gründung einer Festgemeinschaft stand auf der Tagesordnung. Seit 2017 seien immer wieder Gespräche mit den Vereinsvorsitzenden darüber geführt worden, informierte Bürgermeister Ulrich Werner. Jetzt hätten sich drei Vereine gefunden, die sich hier engagieren würden. Dies seien der Skiclub, der Gesangverein und die katholischen Verbände.

    Diese würden abwechselnd mit dem TSV Bergrheinfeld die Kirchweih ausrichten. Die Festgemeinschaft werde sich "Verein für Brauchtumspflege und Kirchweihtradition" nennen. Damit könne der Verein auch steuerrechtliche Privilegien geltend machen. Die Gründungsversammlung sei am 8. August.

    Gemeinde unterstützt Verein finanziell

    Der Bürgermeister gab dem Gremium ein Resümee über die gemeindliche Unterstützung der Kirchweihveranstalter in den letzten fünf Jahren. Finanziell stelle die Gemeinde dem Kirchweih ausrichtendem Verein 2000 Euro zur Verfügung. Dazu käme die Unterstützung beim Zeltaufbau durch Mitarbeiter des Bauhofs. Als Beispiele für die gestiegenen Ausgaben des Ausrichters nannte Werner Gebühren (1700 Euro), Security und Sanitätsdienst (4000 Euro) und Zeltmiete (6000 Euro). Bis auf weiteres soll diese Unterstützung durch die Gemeinde weiter erfolgen (einstimmig).

    Für die Festzeltausstattung der diesjährigen Kirchweih, die vom 23. bis 26. August stattfindet, lag ein Antrag der Plüapaare vor, die Kosten für Rahmen und Bilder, auf welchen die aktuellen und ehemaligen Plüapaare abgebildet sind, zu übernehmen. Dafür würden Kosten in Höhe von 2000 Euro anfallen. Die Plüapaare gebe es seit 36 Jahren und seien inzwischen Tradition geworden, so der Bürgermeister. Er plädierte dafür, diese Kosten einmalig zu übernehmen (einstimmig). 

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