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    DITTELBRUNN

    Gemeinderat billigt E-Bürgerportal

    Das kleine Estland und Dittelbrunn (sowie andere deutsche Kommunen) haben künftig etwas gemeinsam: im Internet registrierte und aktive „E-Bürger“.

    Die Marienbachgemeinde geht im Herbst viral. Ab September soll es in Ergänzung zur bestehenden Webpräsenz (www.dittelbrunn.de) eine weitere Internetseite geben, www.e-buerger-dittelbrunn.de. Als E-Bürgerportal wird das neue Angebot auf der bestehenden Gemeindeseite verlinkt.

    Einwohner ab dem 14. Lebensjahr können sich dort digital mit dem Gemeindeleben auseinandersetzen, als „neue Form der Bürgerbeteiligung“ (Bürgermeister Willi Warmuth): mit Umfragen, Debatten, Meinungsbildern oder Vorschlägen. Informiert wird per Newsletter. Anders als in „e-Estonia“ (wo es um Erleichterungen für ausländische Unternehmer geht) muss der elektronische Dittelbrunner seinen Wohnsitz in der Gemeinde haben, ebenso Vereine oder Firmen vor Ort ansässig sein.

    Als erste Abstimmung dürfen die E-Bürger über Standorte für öffentliches WLAN entscheiden, laut Gemeinderatsbeschluss. Vorgeschlagen wurden das Dittelbrunner Marienbachzentrum, der Bereich Rathaus und Musikschule/Dorfplatz in Hambach, das Haus der Bäuerin Holzhausen und das Pfändhäuser Bürgerhaus. Peter Härterich und Rainer Patzke sprachen sich für WLAN im Bereich Dreigass und Jugendtreff Dittelbrunn aus.

    Beschlossen wurde ein Bebauungsplan für den „Grund“ im Norden Dittelbrunns: im „M-Gebiet“ soll eine vollstationäre Pflegeeinrichtung ebenso ermöglicht werden, wie Senioren-Wohnungen oder eventuell ein Ärztehaus.

    89 000 Euro kostet im Marienbachzentrum der Auftrag zur Umstellung auf LED. Bei einer Wasserschaden-Sanierung wurden dort große Schäden im Abwassersystem festgestellt, mit Fett-Ablagerungen und aufgeplatzten Rohren. Am Süßberg und der Goethestraße könnte ein Regenrückhaltebecken nötig werden: Bei den Gräben am Waldrand kommt es immer wieder zu Überflutungen, durch Verstopfungen mit Ästen und Laub.

    Auf Wunsch von Lukas Hartung teilte Bürgermeister Warmuth zuletzt die Spendeneinnahmen für die First Responder mit: 12 091 Euro stehen derzeit Ausgaben von 21 462 Euro gegenüber.

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