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    WAIGOLSHAUSEN

    Georg Petz legt nach 46 Jahren Amt nieder

    Nach 46 Jahren legt der Hergolshäuser Georg Petz krankheitsbedingt sein Amt als Gemeinderat nieder, gab Bürgermeister Peter Pfister bei der jüngsten Gemeinderatssitzung bekannt. Wie Pfister sagte, soll es zu einem späteren Zeitpunkt eine offizielle Verabschiedung des „rekordverdächtigen“ Gemeinderats geben, der bei der Sitzung entschuldigt fehlte.

    Petz' Nachfolgerin auf der Liste „Soziale Bürgerinnen und Bürger“ ist Alexandra Göpfert-Prowald, die nun erklären muss, ob sie das Amt annimmt.

    Noch nicht endgültig festlegen wollte sich der Rat beim Material für die Fenster der im Bau befindlichen neuen Kindertagesstätte in Waigolshausen. Nachdem Architekt Peter Kopperger die Vor- und Nachteile verschiedener Materialvarianten erläutert hatte, waren nur Holzfenster wegen des späteren Unterhaltungsaufwands aus dem Rennen. Soweit es die VOB zulässt, soll sowohl die favorisierte Holz-Alu-Ausführung als auch eine rund 10 000 Euro günstigere Kunststofffenstervariante ausgeschrieben werden.

    Einstimmig vergeben hat der Rat die Zimmererarbeiten bei der Kindertagesstätte. Von sieben Angeboten gab die Firma Vogelhuber aus Simmershofen mit 196 074 Euro das günstigste ab und bekam den Auftrag. Die Kostenschätzung lag 12 000 Euro niedriger. Die Arbeiten sollen bis Ende Oktober ausgeführt sein.

    Unter dem Punkt Verschiedenes sprach Ernst Ums den geplanten Kleinkindbereich mit Spielgeräten im Außenbereich des Theilheimer Kindergartens an. Da die Firmen in den Startlöchern stünden plädierte er dafür, über den vom Sebastianus-Trägerverein erbeten Kostenzuschuss zu entscheiden. Ansonsten verzögere sich die Umsetzung und die Ferienzeit könnte nicht genutzt werden. Deutlich machte Ums, dass die Kleinkindgruppe voll belegt ist und die bisherige Situation nur eine Duldung genieße.

    Problem war, dass es einen Gemeinderatsbeschluss gab, der eine Behandlung in der aktuellen Sitzung ausschloss. Wie Ums und Emile Brehm feststellen, würden die Gründe für die Nichtbehandlung aber entfallen. Denn sowohl die Diözese als auch die Kirchenverwaltung hätten zwischenzeitlich zugesagt, jeweils 20 Prozent der Kosten zu übernehmen. Der Rat folgte nach kurzer Diskussion dieser Argumentation und sprach sich bei einer Gegenstimmen für die Aufhebung des Beschlusses zur Nichtbehandlung auf.

    Einstimmig war im Folgenden der Beschluss zur Kostenübernahme. Von den voraussichtlich 37 766 Euro Gesamtkosten wird die Gemeinde demnach 50 Prozent, maximal aber 19 000 Euro übernehmen. Die verbleibenden zehn Prozent schultert laut Ums der Trägerverein.

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