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    STADTLAURINGEN

    Gesundheitsamt warnt vor Blaualgen im Ellertshäuser See

    Wieder einmal grün eingefärbt – der Ellertshäuser See, für den das Gesundheitsamt eine Badewarnung herausgegeben hat. Foto: Alfons Pfeuffer

    Wegen einer Blaualgenart hat das Gesundheitsamt Schweinfurt am Donnerstag „vorsorglich eine Badewarnung“ für den Ellertshäuser See ausgesprochen. Anlass ist das Ergebnis einer Wasserprobe, die das Wasserwirtschaftsamt Bad Kissingen am Montag entnommen hatte. Fest steht jetzt auch, dass für die Grünfärbung im See eine Blaualgenart verantwortlich ist.

    Die Proben werden am Landesamt für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit in Erlangen untersucht. Mit Ergebnissen ist am Freitag zu rechnen.

    Übelkeit und Atemnot

    Durch die Aufnahme von Blaualgentoxinen beim Baden werden zwar in der Regel keine gefährlichen Krankheiten ausgelöst, es kann aber zu Übelkeit, Erbrechen, Durchfall, Atemnot, allergischen Hautreizungen oder Quaddelbildung kommen. Treten die genannten Symptome auf, sind ein Arztbesuch angeraten und die Beobachtungen dem Gesundheitsamt mitzuteilen.

    Das Gesundheitsamt rät, beim Baden kein Wasser zu schlucken, Bereiche mit Algenschlieren zu meiden, Kinder beim Spielen und Toben zu beaufsichtigen und Hunde nicht aus dem See trinken zu lassen. Auch weist das Amt auf die erhöhte Unfallgefahr durch die eingeschränkte Sichttiefe bei Algenwuchs hin. Gefährdet sind auch Hunde und andere warmblütige Tiere.

    Amt kontrolliert die Badeseen

    Das Gesundheitsamt wird am Montag erneut Wasserproben am Ellertshäuser See sowie auch an den anderen Schweinfurter Badeseen entnehmen, um die weitere Entwicklung zu kontrollieren. Nach derzeitigem Stand bestehen am Badesee Schweinfurter Kreuz und Badesee Grafenrheinfeld keine Beeinträchtigungen. Der Sennfelder See ist derzeit durch die Gemeinde Sennfeld gesperrt – aufgrund von Tauchgängen nach Kampfmitteln.

    Badeseen in Unterfranken

     

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