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    Herlheim

    Gläubige wallten zur Kirche Maria im Sand

    Zu Fuß, mit dem Bus und mit dem Fahrrad gelangten Gläubige der Pfarreiengemeinschaft Marienhain  zur Dettelbacher Wallfahrtskirche. Eine Gruppe von 30 Personen pilgerte mit dem Fahrrad. Für kleine Andachten legten die Radler Stopps ein, so auch in Münsterschwarzach, wo das Bild entstand. Foto: Wallfahrer

    Nun hat es sich eingespielt. Bereits zum dritten Mal wallten die Gläubigen aus sieben Gemeinden der Pfarreiengemeinschaft Marienhain gemeinsam nach Dettelbach zur Wallfahrtskirche Maria im Sand.

    Auch das Wetter war ihnen an diesem besonderen Tag wohlgesinnt. Darüber freuten sich vor allem die 125 Fuß- und die 30 Radwallfahrer. Weniger fitte Gläubige hatten die Gelegenheit, mit dem Bus zur Wallfahrtskirche zu gelangen. Und einige reisten zur Messe mit dem eigenen Auto an. Insgesamt nahmen knapp 200 Personen am Wallfahrtsgottesdienst teil.

    Eine Art Sternwallfahrt war die Fußwallfahrt, denn, je nach Ausgangsort, wurden unterschiedliche Strecken bis zum Ziel nach Dettelbach genommen. Der Weg der zirka 30 Mönchstockheimer Gläubigen führte über Gerolzhofen, Frankenwinheim, Rimbach und Dimbach nach Gerlachshausen, wo eine Mittagspause eingelegt wurde. Danach ging es weiter bis zur Wallfahrtskirche.

    Eine weitere Fußroute begann in Sulzheim. In Alitzheim und Herlheim schlossen sich weitere Pilger an. Diese 55-köpfige Gruppe rastete um die Mittagszeit in Köhler, ehe, frisch gestärkt, die restliche Strecke bewältigt wurde. Für die 40 Zeilitzheimer, Kolitzheimer und Lindacher Fußpilger ging der Weg über Kaltenhausen und vorbei am weißen Haus und dann über die Höhe Richtung Dettelbach.

    An der Radwallfahrt nahmen zirka 30 Gläubige aus allen Orten der Pfarreiengemeinschaft teil. Selbst mehrere Stammheimer, deren traditioneller Wallfahrtsort Retzbach ist, schlossen sich der Radpilgergruppe an. Die ersten Radler, auf die eine Strecke von 48 Kilometern wartete, fuhren in Mönchstockheim und Sulzheim los. Unterwegs kamen in Alitzheim, Herlheim, Kolitzheim, Lindach und Stammheim weitere Gläubige dazu. Für kurze Andachten und für das Anzünden einer Kerze legten die Radpilger unterwegs Stopps ein.

    Nach dem gemeinsamen Gottesdienst ging es für die Fuß- und Buspilger bequem mit dem Bus in die Heimatorte zurück. Die Radpilger dagegen hatten auf dem kürzesten Weg zu ihren Herkunftsdörfern zirka 30 Kilometer zu bewältigen.

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