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    GOCHSHEIM

    Gochsheim-Ticket wird nicht teurer

    Gochsheim-Ticket

    Obwohl die Stadtwerke den Preis für eine Einzelfahrkarte innerhalb Gochsheims auf 1,60 Euro anheben, werden die Nutzer des „Gochsheim-Tickets“ nichts davon merken. Den Preisaufschlag von 10 Cent übernimmt die Kommune, so dass das „Gochsheim-Ticket“ weiterhin für 80 Cent zu haben ist.

    Abwasser

    Der Gemeinderat vergab den Auftrag für die Elektrotechnik für das Pumpwerk in Weyer an eine Firma aus dem nordrhein-westfälischen Gescher. Die Investitionssumme beträgt knapp 42 000 Euro.

    Mobilfunk

    Auf dem Gelände einer Firma nahe der Unterführung der Staatsstraße 2272 unter der Autobahn A 70 kann ein rund 30 Meter hoher Mobilfunkmast im so genannten Schleuderbetonverfahren entstehen. Der Gemeinderat zeigte sich damit einverstanden. Bürgermeisterin Helga Fleischer konnte auf Nachfrage versichern, dass die Telekom keine weiteren Masten entlang der Autobahn auf Gochsheimer Gebiet plane. Wie berichtet, soll ein weiterer Mast bei Weyer die Autobahn versorgen.

    Kita-Neubau

    Der Gemeinderat vergab mit großer Mehrheit den Auftrag für die Trockenbau-, Tapezier- und Malerarbeiten an eine Nüdlinger Firma. Lediglich Stefan Lutz, der den Bau grundsätzlich ablehnt, stimmte dagegen. Architekt Werner Kopperger erläuterte die 172 000 Euro-Investition. Er gab auch einen Überblick über den Baufortschritt und die Kostenentwicklung. Aktuell sei mit einer Erhöhung der Gesamtkosten von rund 95 000 Euro, also gut drei Prozent, zu rechnen.

    Vandalismus

    Bürgermeisterin Helga Fleischer bestätigte, dass der Brunnen in den Anlagen abgestellt worden sei, weil er durch Unbekannte mit zerschlagenen Flaschen und anderem Unrat verschmutzt worden und eine Komplettreinigung unumgänglich sei. Die Gefahr für spielende Kinder, in Scherben zu greifen, sei zu groß. Verursacher sei eine Gruppe von 20 bis 30 Jugendlichen, die sich dort treffe. Die Verwaltung habe eine Satzung in Arbeit, um dagegen vorgehen zu können. Der Entwurf werde in einer der nächsten Gemeinderatsitzungen zur Beratung anstehen. Sie beklagte fehlenden Respekt und fehlende Unterstützung durch die Eltern.

    Grundschule

    Bürgermeisterin Helga Fleischer überraschte den Gemeinderat mit einer guten Neuigkeit. Die Gemeinde habe am Bewerbungsverfahren zur Förderung von Maßnahmen nach dem Kommunalinvestitionsförderungsgesetz teilgenommen und sei für das Projekt „Energetische Sanierung Grundschule Gochsheim“ für eine Förderung ausgewählt worden. Für die geschätzten Kosten in Höhe von 960 000 Euro sei eine Höchstfördersumme von 865 500 Euro eingeplant. Die Gemeinde habe nun bis zum 31. Januar 2019 Zeit, einen offiziellen Förderantrag zu stellen. Die Gremiumsmitglieder zeigten sich überrascht, war doch diese Maßnahme weder auf der Tagesordnung der bisherigen Sitzungen gestanden noch als Investitionsmaßnahme bei den Haushaltsberatungen eingeplant. Kämmerer Christian Konrad wies daraufhin, dass die Sanierung der Grundschule mittelfristig erforderlich sei. Durch die Chance einer 90-prozentigen Förderung sei der Gemeinderat jetzt gefragt und müsse zeitgerecht darüber befinden, die Sanierung vorzuziehen.

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