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    Grafenrheinfeld

    Grafenrheinfeld: Ein Biber im Gartenteich

    Skurrile Sachen gibt's auch in Corona-Zeiten: Nicht schlecht staunten nämlich kürzlich die Grafenrheinfelder Anja und Peter Rottmann nebst Hündin Maxi über einen unverhofften Besucher: Am Wochenende trieb nämlich ein Biber sein "Unwesen" im Gartenteich der Familie, nahm gemütlich einige Bäder, putzte sich frech am Ufer und verspeiste mit großer Freude die Gartenteichpflanzen – übrigens auch am Tage, ziemlich ungewöhnlich für ein nachtaktives Tier.
    Für den Biber anscheinend ein gemütliches Plätzchen: Der Gartenteich der Familie Rottmann in Grafenrheinfeld.
    Für den Biber anscheinend ein gemütliches Plätzchen: Der Gartenteich der Familie Rottmann in Grafenrheinfeld. Foto: Anja Rottmann

    Skurrile Sachen gibt's auch in Corona-Zeiten: Nicht schlecht staunten nämlich kürzlich die Grafenrheinfelder Anja und Peter Rottmann nebst Hündin Maxi über einen unverhofften Besucher: Am Wochenende trieb nämlich ein Biber sein "Unwesen" im Gartenteich der Familie, nahm gemütlich einige Bäder, putzte sich frech am Ufer und verspeiste mit großer Freude die Gartenteichpflanzen – übrigens auch am Tage, ziemlich ungewöhnlich für ein nachtaktives Tier.

    Der Biber ließ sich zudem weder von Hündin Maxi stören, noch zeigten die musikalisch-lautstarken Vertreibungsversuche der Rottmanns Wirkung. Auch den verständigten Mitarbeiter vom Landratsamt, der dann unter der Woche anrückte, strafte der Nager mit Missachtung. Immer wieder tauchte das Tier einfach im Gartenteich ab, wenn ihm die Störungen doch zu "bunt" wurden und erst wieder auf, "wenn die Luft rein war".

    Schließlich wurde entschieden, das Tier fachgerecht mit einer Lebendfalle zu fangen und an anderer Stelle wieder auszuwildern. Ein Termin wurde für Donnerstag fix gemacht, doch in der Nacht davor türmte der Biber aus dem Gartenteich – die Rottmanns sind sich sicher: "Der hat was geahnt". Egal, im Grafenrheinfelder Gartenteich ist wieder Ruhe eingekehrt und Anja Rottmann hofft, dass das so bleibt, auch wenn der Biberbesuch schon ein Erlebnis war.

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